Pamyra

Auf dem Weg zur digitalen Spedition

Die nächste Welle in der Umgestaltung der Branche

Die Transport- und Logistikbranche befindet sich stark im Wandel. Die Aufgaben, die die Digitalisierung mit sich bringt, sind gewaltig und verändern die Strukturen enorm. Vor allem der Mittelstand hat im Zuge des Tagesgeschäftes dabei wenig Möglichkeiten zur Erarbeitung von Modellen, die ihm bei der Umgestaltung helfen. Auch Betriebe mit eigener F/E-Abteilung sind gezielt auf der Suche nach Partnern, um sich digital richtig professionell aufzustellen. Partnern wie digitalen Plattformen und Online-Speditionen.

Online-Plattformen sind die Marktplätze des 21. Jahrhunderts. Sie passen das Angebot an die Nachfrage an, sie bündeln, steigern die Kaufkräfte und bieten verschiedene Services an. Auf den Plattformen wird die große Masse an eingehenden Daten entsprechend strukturiert. Was Voraussetzung für ganzheitliche Digitalisierung und Integration entlang der Lieferkette ist. So läuten die Plattformen und Speditionen die nächste Evolutionsstufe der Branche ein.

Nicht ganz zu Unrecht werden diese Unternehmen von manchem Spediteur als Bedrohung betrachtet. Andererseits verstehen sich einige Plattformen wie z.B. Pamyra.de vielmehr als ein Partner, der digitale Tools anbietet, um so das Leben der Speditionen und gewerblichen Versender zu vereinfachen. Spediteure können profitieren, die eigenen Kapazitäten wirksam einsetzen und den Zugang zu Ressourcen und Infrastruktur nutzen, um Lücken zu schließen oder ihre Reichweite zu erhöhen. Und sogar selbst zur digitalen Spedition werden. Dank der auf Plattformen vorhanden Angaben können Unternehmen zudem ihre Geschäftsanalysen und Planungsprozesse verbessern. Alle diese Vorteile versprechen, dass die Digitalisierung große Wertpotenziale entlang der gesamten Lieferkette hervorbringen bzw. freisetzen kann.

Auch ist es möglich, Ineffizienz in einem so stark vernetzten und hochkomplexen Umfeld wie der Transportlogistik zu erkennen. Und zu beheben. Hinzu kommen ja auch die strengeren Vorgaben zur Erreichung der Klimaziele. Mit den digitalen Plattformen und Speditionen geht einher, Daten so zu optimieren, dass Firmen Kosten sparen – und gleichzeitig Nachhaltigkeit generieren. Für den Teilladungs-Markt ist das besonders relevant. Immerhin fahren immer noch etwa 25 Prozent aller LKW, welche in Europa Fracht befördern, leer. Rund 50 Prozent befördern nur Teilladungen. Wirtschaftliche Verluste und unnötige CO2-Emissionen sind die Folgen. Ein zusätzlicher Effekt ist also: Die Vorgaben zum Klimaschutz können gezielter und zertifiziert umgesetzt werden. Die Supply Chain und CO2-Einsparung werden transparenter.

Digitale Plattformen und Online-Speditionen schaffen hervorragende Voraussetzungen, um Know-how an die Unternehmen weiterzugeben. Die gesammelten Erfahrungen zeigen auch, dass ein großer Bedarf an der Implementierung von Wissen als auch Anwendungen besteht. Felix Wiegand, der CEO von Pamyra.de, berichtet von einer „enorm hohen“ Nachfrage nach digitaler Unterstützung im Vertrieb und ist auch vom Willen zur Digitalisierung in der Branche fest überzeugt: „Nach dem, was wir im Moment aus dem Markt hören, gehen wir davon aus, dass die Mehrheit der Speditionen in den nächsten 1 bis 2 Jahren online gehen wird.” Der von Transport Intelligence (Ti) veröffentlichte Global Freight Forwarding-Bericht 2019 ergab, dass 49 Prozent der dort befragten Verlader bereits eine digitale Plattform verwendet haben.

„Nach dem, was wir im Moment aus dem Markt hören, gehen wir davon aus, dass die Mehrheit der Speditionen in den nächsten 1 bis 2 Jahren online gehen wird.”

Die Zusammenarbeit mit digitalen Plattformen ist möglicherweise jedoch nicht nur die Mühe wert, sondern auch Voraussetzung dafür, um im voll entfalteten digitalen Zeitalter erfolgreich zu sein. Wer weder einen Online-Preisrechner noch Online-Sichtbarkeit mit einer eigenen Homepage oder an Marktplätzen hat, hat auch keine Zukunft. Dies lässt sich ja leicht auch am Beispiel Buchladen erkennen. Wer nicht parallel auf Amazon verkauft, hat keine Chance. Gewinner werden wohl die sein, die in der Lage sind, Integration vollständige durchzuführen. Ohne Prozesse zu digitalisieren und die digitalen Optionen zu nutzen, kann es für Verlader, Spediteure und Frachtführer sehr schwer sein, wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Lieferketten von heute sind offene Netzwerke, in denen die Daten in alle Richtungen hin und her fließen.

Die nächste Stufe der Digitalisierung mit Pamyra.de: Win-Win für virtuelle Partner

Pamyra.de hat seinen Werkzeugkasten für den digitalen Vertrieb erweitert. Mit Pamyra4You bietet die Leipziger Buchungsplattform eine Whitelabel-Lösung für Tagespreisabfragen auf Speditionswebseiten an. Und positioniert sich mit seinem Leistungsspektrum fortgeschritten wie weiter konsequent als Lösungsanbieter für Speditionen im digitalen Vertrieb. Speditionen werden mit Pamyra4You online-transaktionsfähig gemacht und können ihren Kunden autark einen eigenen Tarifrechner anbieten, welcher Tagespreise in Sekundenschnelle ermittelt und anzeigt. Diese können dann direkt und 24/7 online gebucht werden. Für die Bestandskunden dürfen zudem individuelle Preise hinterlegt werden. Speditionen haben künftig außerdem die Möglichkeit, mit der Funktion Pamyra Connect verschiedene Subunternehmer direkt in ihr Angebot einzubinden. Leistungen sowie Tarife werden auf der eigenen Webseite und unter eigener Flagge ausgespielt, inklusive frei konfigurierbarer Marge für die Vermittlung durch den Erstspediteur. Umgekehrt funktioniert das Prinzip ebenfalls: Speditionen mit Pamyra Connect können die Leistungen als Subunternehmer auch anderen Speditionen freischalten.

“Digitalisierung ist viel mehr als das Abbilden von Einzelprozessen im Netz. Ob Neukundengewinnung, Tagespreisanfragen von Bestandskunden oder die einfache Einbindung neuer Subunternehmer, um das eigene Leistungsspektrum zu erweitern – Pamyra4You kann alles. Und alles aus einer Hand,” erklärt Pamyra.de-CEO Felix Wiegand. “Wir haben mit Pamyra.de in den letzten Jahren eine online Buchungsplattform für Transportdienstleistungen geschaffen, die Speditionen und Versender sehr effektiv zusammenbringt. Wir haben dabei sehr viel gelernt und haben vor allem immer mehr Zulauf. Aus der Erfahrung der letzten Jahre heraus haben wir einen ganzen Werkzeugkasten für den digitalen Vertrieb entwickelt, so wie ihn jede klassische mittelständische Spedition aus unserer Sicht künftig brauchen wird. Der Marktplatz nimmt dabei künftig quasi die Rolle des digitalen Außendienstmitarbeiters ein und ist ein wichtiger Teil unter mehreren”, so Dr. Lasse Landt, CFO bei Pamyra.de.