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Wer fährt den Brummi? Fahrerknappheit bei Speditionen in Deutschland

Laut einer Untersuchung des TÜVs Rheinland ist der Notstand für mehr als 80 Prozent der Speditionen und Fuhrunternehmen nicht mehr zu übersehen: Es herrscht Fahrerknappheit für Lastwagen in Deutschland. Wer heute Fernfahrer, Kraftfahrer, LKW-Fahrer sucht, muss sich anstrengen. Aber warum eigentlich?

Warum Fahrerknappheit in Deutschland um sich greift

Einer der Gründe, warum immer weniger Kraftfahrer zur Verfügung stehen, liegt in der Abschaffung der Wehrpflicht. Denn im Rahmen der Ableistung des Wehrdienstes bestand oft auch die Gelegenheit, den LKW-Führerschein zu machen und so später zu einem professionellen Fahrer im Werkverkehr zu werden. Nur wenige raffen sich aus eigenem Antrieb auf, um die Fahrerlaubnis zu erwerben. Hinzu kommt die hohe körperliche und psychische Belastung. Die Romantik des Truckers auf der Fahrt in die Freiheit zieht nicht mehr, denn die Realität sieht anders aus. Wer z. B. hochtoxische, leicht entflammbare oder sehr wertvolle Fracht transportiert, muss seine Nerven unter Kontrolle haben. Auch die Einsamkeit der Autobahn ist für viele ein belastender Mangel an Kontakt und Kommunikation. Tage und Nächte auf der Straße und hinter dem Steuer zu verbringen, in der Pause nur den simplen Rastplatz zu sehen, schreckt viele ab. Hinzu kommt das öffentliche Image des LKW-Fahrers, das immer schlechter wird. Der Zwang zur Kostenoptimierung hat dazu geführt, dass Kraftfahrer und Fernfahrer oft schlecht bezahlt werden. Übrigens wird auch die Arbeit eines Fahrers immer anspruchsvoller: Die Ladung will gesichert sein, digitale Tachografen müssen bedient werden, die Fahrer sollen Kraftstoff sparen und sicher fahren.

Welche Konsequenzen hat die Fahrerknappheit?

Aufgrund des Mangels an Fahrern für Lastwagen werden diejenigen, die noch unterwegs sind, immer übernächtigter sein, so eine weitläufige Befürchtung. Außerdem nimmt der Konkurrenzkampf um die noch verbliebenen Kräfte zu - bereits jetzt herrscht ein harter Wettbewerb mit hoher Personalfluktuation. Selbst bei mäßiger Wirtschaftslage muss man davon ausgehen, dass der gewerbliche Güterverkehr jährlich 25.000 bis 30.000 neue Fahrer benötigen wird, weil sich die Arbeitnehmer in einem Prozess der Überalterung befinden. Tatsächlich gab es 2010 aber lediglich rund 2.400 Ausbildungsplätze für Kraftfahrer. Es wird befürchtet, dass diese Entwicklung die Logistikunternehmen viel härter treffen könnte als etwa die LKW-Maut. Eingriffe durch die Politik, z. B. hinsichtlich finanzieller Vorteile für Nachwuchsförderung durch die Arbeitgeber, könnten Abhilfe schaffen. Wenn es dazu nicht kommt, muss man damit rechnen, dass Transporte und die Dienste von Speditionen immer teurer werden und die Frachtraten zunehmen. An dieser Stelle setzt Pamyra an: Wir bieten Ihnen unter allen Speditionen nicht nur die Fahrt auf der richtigen Strecke, sondern auch einen effizienten Leistungs- und Preisvergleich. Pamyra sorgt im Sinne von Mensch und Umwelt dafür, dass die Fahrten ausgelastet sind!

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