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Pandemie, Krise, Transport & Logistik

Rückblick auf ein schwieriges Logistikjahr 2020

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Weihnachten steht vor der Tür. Ein aufregendes und, klar, stark von der Corona-Krise geprägtes Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Trotz all der Besonderheiten, die dieses außergewöhnliche Jahr nach wie vor mit sich bringt, ist es jetzt also wieder mal an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Aber immer auch, um einen Blick in die Zukunft zu wagen. Krisenbedingt befinden sich aktuell viele Logistikunternehmen im Krisenmodus. Die große Frage ist, wie sich die Branche erholen und was dabei eine Rolle spielen kann:

Flugzeuge blieben am Boden, Kreuzfahrt- und Containerschiffe verließen ihren Hafen nicht. Der Reiseverkehr war stark eingeschränkt und viele Betriebe hatten zeitweise die Produktion heruntergefahren. Frachtverkehr und Logistik bekamen die Auswirkungen der Corona-Krise u.a. durch Grenzschließungen, Produktionsstops oder zurückgehende Nachfrage zu spüren. Aufgrund der Geschehnisse befinden sich viele Unternehmen im Krisenmodus. Dabei waren die Logistikunternehmen recht unterschiedlich stark betroffen. Abhängig auch davon, welche Waren und Gütergruppen sie transportierten und auf welche Branchen sie sich spezialisiert haben. Keine Frage, 2020 war wohl sicherlich das bizarrste Jahr in der jüngeren Geschichte.

Blickt man konkreter auf das Logistik-Jahr 2020 zurück, so hat die Logistikbranche sicherlich die Corona-bedingte Absage der Intralogistik-Fachmesse LogiMAT 2020 massiv beschäftigt. Eine Meldung, die ebenso für viel Wirbel gesorgt hat und auch mit Corona zusammenhängt, waren die ellenlangen LKW-Wartezeiten, die an den EU-Grenzen quasi für Stillstand gesorgt haben. Generell gab es in 2020 einige Momente, in denen krisenbedingt ganze Lieferketten oder Luftfracht-Kapazitäten stark gefährdet schienen. Positiv war dagegen eine Meldung, die überraschenderweise nichts mit Covid-19 zu tun hat und sich um die Wunscharbeitgeber der Studenten drehte, die aus dem Segment Logistik und Verkehr kommen. Erwähnenswert sind auch die vielen Meldungen über die Logistikansiedlungen, die E-Commerce-Gigant Amazon im sich dem Ende neigenden Jahr hierzulande getätigt hat. Ein Thema, das im letzten Jahr ebenfalls für Aufregung gesorgt hat, war eine Studie des Jobportals Meinestadt.de, wonach Führungskräfte aus den Bereichen Logistik und Transport von den befragten Arbeitnehmern die schlechteste Bewertung im Vergleich aller ermittelten Wirtschaftszweige erhalten haben.

Insgesamt traf die Krise die Transport- und Logistikbranche hart. Die große Frage lautet nun, wie sich das Thema im nächsten Jahr auf den Logistikmarkt auswirken wird. Es gibt einige Szenarien und Vorhersagen für die bevorstehende Zeit. Ein gängiges Sprichwort lautet aber: „Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.“ Niemand weiß derzeit wohl so ganz genau, was die Zukunft bringt. Fest steht jedoch: Sars-CoV-2 wird uns auch in 2021 – und darüber hinaus begleiten. Wie stellen sich Industrie- und Handelsunternehmen, sowie Transportdienstleister darauf ein? Welchen Einfluss hatte die Situation bisher auf den Transportmarkt? Und allen voran: Was lässt sich daraus für die Zukunft ableiten? Diese und viele weitere Fragen werden sich Unternehmen in der kommenden Monaten stellen müssen.

Jedenfalls hat die Krise die digitale Transformation in vielen Industrien rasant vorangetrieben und zeigt unverkennbar den Wandel, der nötig ist – und der in Transport und Logistik auch bereits länger im Gange ist. Nicht zuletzt macht dieser deutlich, wie sich die Anforderungen an Organisationskulturen und -strukturen an die neue Umgebung anpassen müssen. Nach Einschätzung von Hans-Jörg Bertschi, Bertschi AG, werden digitale Logistikplattformen, die derzeit 5 bis 10 Prozent der Volumina ausmachen, in fünf bis zehn Jahren bis zu 50 Prozent darstellen. Künstliche Intelligenz wird Kundenakquise vereinfachen. Erwartungen an Qualität werden stark steigen. Digitalisierung von Order-to-Cash-Prozessen und die Automatisierung wird vieles überflüssig machen. Die Digitalisierung ist mehr denn je nicht nur technologische Herausforderung und erfordert Profile die bei traditionellen Logistikern kaum vorhanden sind.

Zunächst einmal wird der zweite Lockdown zu Weihnachten und zum Jahreswechsel aber zur Überlebensfrage für einen großen Teil des stationären Handels. Und er wird die Systeme des E-Commerce erneut stark belasten. Ebenso die der Handelslogistik und Zustellbetriebe.

DHL-Studie über die Globalisierung in der Corona-Krise

Weihnachtsshopping in New York, Meeting in Shanghai, 1 Woche Auszeit auf den Malediven – vor der Covid-19-Krise war das gang und gäbe. Und auch in der Wirtschaft waren globale Beziehungen eher die Regel als eine Ausnahme. In Zeiten von Corona setzen nun jedoch viele Unternehmen wieder auf das, was vor Ort möglich ist. Durch die Corona-Krise hat sich einiges verändert; einen völligen Zusammenbruch der globalisierten Wirtschaft gab es aber nicht. So lautet das zentrale Ergebnis des „DHL Global Connectedness Index 2020 (GCI)“.

Pamyra.de will CO2-Kompensation weiter stärken

Vor etwa genau einem Jahr startete das Leipziger Logistik-Startup Pamyra.de einen Testlauf und führte den CO2-neutralen Transporttarif ein. Nach der Testphase werden seit Dezember 2020 alle angeboten Transportdienstleistungen umgestellt, um die Buchungen CO2-neutraler Tarife zu ermöglichen. Bereits jetzt bieten Unternehmen wie Hintzen Logistik, das Netzwerk Cargo Trans Logistik oder auch der Spediteur für Privatkunden Logisticoo den Versendern die Möglichkeit an, via Pamyra.de die CO2-Emissionen bei ihren Fahrten zu kompensieren. Weitere Speditionen sollen nun in den kommenden Wochen und Monaten folgen. Ziel sei, alle Fahrten auf Pamyra.de klimaneutral anzubieten. „Bis zum Frühjahr 2021 möchten wir über 1.000 CO2-neutral gebuchte Fahrten verzeichnen. Grüne Logistik gehört von nun an für uns zum Alltag”, sagt Christian Atz, Key Account Manager bei Pamyra.de. Der CO2-neutrale Emissions-Tarif liegt preislich etwas über dem Basispreis. Bei Stückgutsendungen beträgt der Klimaschutzbeitrag z.B. 10 Cent pro Tonne auf 100 Kilometern. Der Differenzbetrag wird ohne Abschläge in ein Emissionsausgleich-Projekt wie etwa dem Bau von Windkraftanlagen investiert. Dafür arbeitet Pamyra.de mit Arktik, einem Hamburger Klimaschutz-Unternehmen zusammen. Die Kompensationen des Klimaschutzbeitrags erfolgen über die vom WWF mit entwickelten Gold-Standard-Zertifikate.
Quelle: www.pamyra.de

Pamyra.de und Palletways kooperieren

Pamyra.de und Imperial-Tochter Palletways, die auf die europaweite Distribution palettierter Expressfracht spezialisiert ist, haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Ziel dieser Partnerschaft ist, dass beide Seiten ihre Angebote im nationalen und internationalen Raum erweitern können. Palletways verfügt über ein Netzwerk in Deutschland mit über 70 Partnern und einem Zentral-Hub im hessischen Knüllwald. Die deutsche Palletways-Organisation ist Teil eines internationalen Netz mit über 20 Hubs und mehr als 450 Depots. Die Kooperation soll v.a. der Digitalisierung des Palletways-Vertriebs zu Gute kommen. Neben der eigenen digitalen Plattform „Palletways Online“ stehen Kunden und Netzwerkpartnern ab Ende Dezember auch über Pamyra.de die Transportdienstleistungen von Palletways zur Verfügung. Davon sollen speziell Palletways-Netzwerkpartner durch mehr Ladungsvolumen in den Hauptläufen sowie auf Zustell- und Abholfahrten profitieren. Gleichzeitig soll der Serviceumfang, den Palletways anbietet, über den zusätzlichen digitalen Vertriebskanal ausgeweitet werden. Laut Abraham Garcia Martinez, dem Geschäftsführer von Palletways Deutschland, bietet das Leistungsspektrum von Pamyra.de den Netzwerkpartnern eine hohe Reichweite und wachsendes Auftragspotenzial im zunehmend an Bedeutung gewinnenden Online-Speditionsmarkt. Bei Bedarf ließen sich zudem bestehende Vertriebsprozesse der Netzwerkpartner durch weitere Pamyra.de-Tools digitalisieren und in die eigene Onlinepräsenz integrieren.
Quelle: www.verkehrsrundschau.de

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