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Plattformökonomie: Die Logistik als Schlüsselbranche

Warum das Plattform-Thema für Speditionen unumgänglich sein wird

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Die Logistik wird immer smarter und autonomer, der Digitalisierung sei Dank. Markt und Geschäftsmodelle werden völlig neu definiert, das Thema “Plattformökonomie” gewinnt zunehmend an Bedeutung. Warum es für Speditionen unumgänglich ist, das Plattform-Thema für sich zu erschließen und an Online-Marktplätzen teilzunehmen:

Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) stellen nicht nur die gesamte Gesellschaft auf den Kopf – sondern ebenso die Wirtschaft und ihre bisherigen Geschäftsmodelle. Durch die Plattformökonomie, Herzstück des digitalen Wandels, werden ganze Märkte neu definiert. Auf digitalen Plattformen finden Kunden und Anbieter zusammen, eine immer größere Anzahl an Unternehmen bietet ihre Produkte und Dienstleistungen an. Für die Kunden ist das praktisch, sie finden Angebote zentriert an einer Stelle, können vergleichen und direkt ordern. Auch für diejenigen, die ihre Produkte und Dienstleistungen dort anbieten, haben digitale Plattformen diverse Vorteile: Unternehmen können auf voll entwickelte Infrastrukturen zurückgreifen, ohne sie selbst aufbauen oder warten zu müssen. Daten können durch das Zusammenspiel von Plattformen, KI und interagierenden Systemen über alle Grenzen kommuniziert werden. Die Logistik wird dabei zunehmend als Schlüsselbranche für die Plattformökonomie bezeichnet.

“Die Potenziale für den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Logistik sind enorm und die Logistik wird die erste Branche sein, in der sich KI-Verfahren massenhaft durchsetzen werden. Wer die Logistikketten der Welt steuert, der steuert die Wirtschaft der Welt”, sagt Michael ten Hompel, der Leiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik, IML.

Es riecht also nach Zeitenwende im Speditionsgeschäft. Die Digitalisierung ist unaufhaltsam in der Welt angekommen und macht natürlich auch vor der Logistik nicht halt. Eine Vielzahl digitaler Neuerungen drängt derweil auf den Markt. “In der Logistik wird gerade der Schalter umgelegt”, so Professor ten Hompel weiter. Dass die Plattformökonomie auf die Umwelt der Logistik verstärkt und unumkehrbar einen Einfluss nimmt, dessen ist sich ten Hompel sicher: „Durch die Digitalisierung und die künstliche Intelligenz wird sich alles für alle ändern“, sagte er beim Zukunftskongress Logistik Mitte des Monats in Dortmund. Deutschland und Europa haben dabei laut ten Hompel zwar eine gute Ausgangsbasis, doch haben auch andere die Logistik als attraktives Geschäftsfeld entdeckt. Die Branche stehe zunehmend im Fokus von Risikokapitalgebern, großen Banken und Investoren sowie Entwicklern aus der ganzen Welt.

Die deutsche Bundesregierung stellte währenddessen im Bundesministerium für Verkehr in Berlin ihr Innovationsprogramm Logistik 2030 der Öffentlichkeit vor. Mit dem Programm sollen die Weichen für den Infrastrukturausbau einer digitalen Gesellschaft gestellt werden. Prof. ten Hompel stellte dort sein Zukunftskonzept Logistik vor. Es soll Deutschland im B2B-Bereich zur Marktführerschaft in der Plattformökonomie verhelfen. Denn im B2C ist die Chance laut ten Hompel bereits vertan: “Plattformen wie Amazon, Uber oder Alibaba haben als Monopolisten längst gesamtwirtschaftliche Geschäfts- und Logistikprozesse übernommen“.

Das Plattform-Thema hält merklich einen verstärkten Einzug in der Branchenwahrnehmung. Entsprechend sind in den Unternehmen neue Strategien gefragt. Die Entscheider stehen vor wegweisenden Fragen: „Wie wird sich mein Markt durch die Plattformökonomie verändern? Welche Plattformen gibt es, die als Partner in Frage kommen? Und wie können wir diese optimal für uns nutzen?“ Es gibt reichlich Klärungsbedarf. Für die Logistikbranche wird es unumgänglich sein, die Plattformökonomie für sich zu erschließen. Denn klar ist: Damit die deutschen Unternehmen konkurrenzfähig bleiben, müssen die Weichen jetzt gestellt werden.

Pamyra.de: Plattform für Versender, digitaler Vertriebskanal für Speditionen

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