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Stabile Kosten, geringere Erlöse & CO2-Emissionen

Aktuelle Themen und Entwicklungen auf dem Stückgutmarkt

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Corona hat der grünen Logistik in der Transportbranche aktuell den Rang abgelaufen. Viele haben erstmal andere Sorgen. Im Stückgutmarkt liegt das Augenmerk derzeit vor allem auf der Entwicklung von Kosten und Erlösen. Denkt man. Und dem ist auch so. Allerdings, wenn auch für manche vielleicht etwas überraschend – das CO2-Thema steht unter Stückgutanbietern auch in der Krise weiterhin ganz oben auf der Agenda:

Seit Ende September liegt der aktuelle DSLV-Kostenindex Sammelgutspedition vor und zeigt die Entwicklungen der Kosten und Erlöse von Stückgutkooperationen und -netzen im ersten Halbjahr. Sinkende Kraftstoffpreise und striktes Kostenmanagement haben danach geholfen, die Kosten trotz Krise zu dämpfen. Bei den Systemlogistikern sind die sendungsbezogenen Prozesskosten lediglich um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Untersuchung bezieht sich auf die Prozesskosten von einer durchschnittlichen Sendung. Im Erhebungszeitraum wurden 20 Mio. Sendungen von 13 Systemverkehr-Netzen mit summiert 112 Depots betrachtet. Personalkosten stiegen bei den Befragten im Betrachtungszeitraum um 1,2 Prozent, die Sachkosten um 2 Prozent und die Mautkosten um 1,3 Prozent. Mit einer Minderung um 9,1 Prozent pro Sendung seien die Treibstoffkosten explizit stark gesunken. Ohne Beachtung der Treibstoffkosten wären die Gesamtkosten um 1,5 Prozent gestiegen.

Dies zeigt, dass die Stückgutkooperationen und -netze in der Krise nicht nur die Versorgung speziell des Handels und der Bevölkerung stabilisieren konnten, sondern auch die Kosten im Griff hatten. Systemnetze haben auf den Nachfrageeinbruch nach Logistikdienstleistungen mit Kurzarbeit gleichwohl flexibel reagiert, wie durch angepasste Tourenplanungen oder die Erhöhung der Touren-Produktivität. Den weitgehend stabilen Prozesskosten standen jedoch sinkende Erlöse gegenüber – was mit der Beschleunigung des Versandhandels und einem spürbaren Anstieg des B2C-Anteils mit klar geringeren Sendungsgewichten begründet wird.

Trotz Corona steht bei den Stückgutanbietern weiter auch das Thema Umwelt ganz oben auf der Agenda. Dies hat eine Umfrage der VerkehrsRundschau ergeben. Die Stückgutanbieter messen der Erfassung und Vermeidung von CO2-Emissionen danach eine große Bedeutung bei und lassen keine Zweifel, dass die umweltschonende Logistik hohen Stellenwert genießt. Konzerne wie Dachser, DHL und Schenker sind dabei im Allgemeinen offenbar etwas weiter als Stückgutkooperationen. Die Großunternehmen befassen sich scheinbar schon länger mit der CO2-Vermeidung. Die Konzerne wurden von den Großkunden bereits früher auf das Thema aufmerksam gemacht und haben dementsprechend Maßnahmen ergriffen. Auch im Mittelstand und bei Stückgutkooperationen ist man allerdings keinesfalls untätig – und auch nicht unkreativ.

„Mit unserem GoGreen Programm arbeiten wir seit 2008 kontinuierlich daran, unsere CO2-Effizienz zu verbessern“, erklärt Antje Huber, verantwortlich für Green Logistics bei DHL Freight. Dachser setzt auf 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft in sämtlichen deutschen Niederlassungen. Bis zum übernächsten Jahr 2022 sollen alle Flurförderzeuge in Europa auf Lithium-Ionen-Technologie umgestellt sein. „Die Suche nach Konzepten für eine nachhaltige Logistik ist ein wesentlicher Pfeiler der Corporate-Responsibility-Politik von Dachser“, so Andreas Froschmayer, der Corporate Director bei Dachser. Laut Froschmayer kann Dachser seit einigen Jahren für seine Kunden die Emissionen für den Straßengütertransport detailliert berechnen. Schenker hatte sich der global agierenden EV-100-Initiative angeschlossen, die anstrebt, Elektroantriebe zu fördern. „Wir haben uns verpflichtet, bis 2030 100 Prozent des eigenen Fuhrparks bis 3,5 Tonnen auf Elektroantrieb umzustellen sowie die Hälfte der 3,5 bis 7,5 Tonner“, meint ein DB-Sprecher. Bei DHL erhalten Kunden auf Wunsch regelmäßige CO2-Reports, welche den CO2-Fußabdruck für einen definierten Zeitraum ausweisen. „Die CO2-Vermeidung gehört zu den Top-Themen, an denen wir fortlaufend arbeiten“, räumt auch Ralf Wieland, der CEO bei Emons, diesem Thema große Bedeutung zu. Emons weist den CO2-Verbrauch auf den Rechnungen aus und liefert auch eine Auswertung. Alles gegen eine Gebühr, mit der dann ein Teil des Umstieges auf verbrauchsärmere Technik finanziert wird.

Über Pamyra.de kann nun kann jeder Transport CO2-kompensiert werden

Über Pamyra.de kann ab sofort jeder gebuchte Transport CO2-kompensiert werden. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass die Speditionen, bei denen gebucht wird, dem zustimmen. Der Kompensationsbetrag wird über einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß berechnet, der sich aus Strecke, Gewicht und Unterscheidung zwischen Stückgut und Direktfahrt ergibt. Partner ist die Arktik GmbH, ein mehrfach prämiertes Klimaschutz-Unternehmen aus Hamburg, aus deren Portfolio sich Pamyra.de für Windkraftprojekte entschieden hat. Wird von einem Kunden die CO2-Kompensation zugebucht, sammelt Pamyra.de den Betrag ein und verrechnet die gezahlten Beiträge vollständig. Pamyra.de zieht keinerlei Vorteile daraus und verdient damit auch nichts:
https://www.pamyra.de/ueber-uns/co2-kompensation

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