Transport und Logistik in Europa

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Wo die EU für den europäischen Logistikmarkt wichtig ist

Zur Europawahl erhöhten Vertreter aus der Logistikbranche den Druck auf die EU, forderten eine konsequente Umsetzung der Reformpläne und sprachen sich für eine gemeinsame EU-Strategie im Straßenverkehr aus. Dass Europa und insbesondere die EU an einem Strang zieht, ist für die Logistik auch in anderen Aspekten wichtig:

Europa hat entschieden, die Wahlen zum neuen Europaparlament sind vorbei. Man darf nun gespannt sein, wie sich das neue Parlament nach dem Urnengang schlägt. Für die Logistiker wird nach den Wahlen vor allem wichtig sein, dass das neue Parlament in der nächsten Legislaturperiode für die konsequente Umsetzung der beschlossenen Neuregelungen für den Straßenverkehrssektor sorgt. Das haben die Internationale Straßentransport-Union IRU und die Europäische Transportarbeiter-Föderation ETF gefordert. Auch die EU-Kommission soll dafür die Reformpläne aus dem ersten EU-Mobilitätspaket ganz oben auf die Agenda setzen.

Anlässlich der Europawahl machten die Transport-Vertreter der IRU und der ETF Druck beim EU-Mobilitätspaket und forderten eine konsequente Umsetzung der geplanten Reformen im Transportsektor ab kommendem Sommer sowie bessere Kontrollen durch digitale Hilfsmittel. Die Digitalisierung soll bei der Durchsetzung der neuen Regelungen helfen. Elektronische Transportdokumente oder auch das Europäische Register der Straßenverkehrsunternehmen seien wichtige Bausteine ​​für eine moderne Durchsetzung der Pläne, meint Matthias Maedge, der die Aktivitäten der IRU in der EU steuert. Allerdings müsse noch viel mehr getan werden: „Wir brauchen das Engagement der europäischen Institutionen, um sicherzustellen, dass innovative Technologien für einen gut funktionierenden und gesetzeskonformen gewerblichen Straßenverkehrsmarkt in der EU eingesetzt werden.“ Damit die Maßnahmen aus dem ersten EU-Mobilitätspakt nicht ins Leere laufen, plädiert die ETF für eine kollektive EU-Strategie von Kommission, Parlament und Rat über besserer Kontrollen im Straßenverkehr: „Wir müssen die Digitalisierung der Strafverfolgung vorantreiben, um die Arbeit für Fahrer, Unternehmen und Straßeninspektoren gleichermaßen einfacher, gerechter und sicherer zu machen.“

Dass Europa an einem Strang zieht, ist für die Logistiker aber auch noch aus vielen anderen Gründen bedeutend. Der Handel mit China, USA und Russland ist für die deutsche Logistik zwar wichtig, viel wichtiger ist allerdings der europäische Handel, insbesondere innerhalb der EU. Das wird auch bei Betrachtung der Export- und Importmengen deutlich. Damit die Logistik weiter wachsen kann, braucht es die offenen Grenzen. So wirft der Brexit nach wie vor zahlreiche Fragen auf. Auch insgesamt ist eine Abkühlung in der Logistik spürbar. China zeigt eine rückläufige Nachfrage und die Handelskonflikte der USA werfen ihre Schatten auf die europäische Wirtschaft. Auch die hohen Lagerbestände in Industrie und Handel spiegeln die schwierige Gesamtlage wieder. Nicht nur in der Automobilbranche nimmt die Nachfrage ab, sondern auch die nach Gebrauchs- und Konsumgütern. Das bestätigen auch die Logistiker, die sinkende Transportmengen verzeichnen. Einzig im E-Commerce-Bereich ist ein deutliches Wachstum zu verzeichnen. Mit unter 10 Prozent stellt dieser Bereich aber nur ein kleines Segment im Wirtschaftsbereich Logistik dar. Insgesamt geht die EU von einem Wachstum von 1,1 Prozent aus. Als Konsequenz bleibt, dass trotz steigendem Stellenwert der Logistik als Wettbewerbsfaktor die Kosten in Europa derzeit wieder in den Fokus rücken.

Europäischer Logistik-Preis 2019 geht an KOSMA

Nachdem bereits der Deutsche Logistik-Preis 2018 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) an die KOMSA-Gruppe ging, hat der Distributor aus dem sächsischen Hartmannsdorf nun auch den Europäischen Logistik-Preis 2019 der European Logistics Association (ELA) gewonnen. Für die Jury war bei der Preisverleihung maßgeblich, wie klar KOSMA die Bedürfnisse seiner Partner ausrichtet. Durch den sinnvollen Einsatz automatisierter und manueller Wege werde an den richtigen Stellen Schnelligkeit erzeugt und Wünsche ließen sich individuell realisieren, hieß es in der Laudatio. Flexibilität, Automatisierung und Digitalisierung sind die Elemente des Projektes „RELOAD – Digitalisierung der KOMSA-Intralogistik“, welches KOMSA im Rahmen einer Standorterweiterung seines Hauptsitzes realisiert hat. Für 30 Millionen Euro hat KOMSA ein „Haus der Dienstleistungen“ und ein neues Logistikzentrum errichtet:

www.logistik-heute.de

MAN-Chef kritisiert EU-Klimapolitik und fordert klare Rahmenbedingungen

Joachim Drees, Vorstandschef des Lastwagenbauers MAN, hat die europäische Klimapolitik kritisiert und fordert Rahmenbedingungen ein, welche es ermöglichen, Klimaziele überhaupt zu erreichen. Die EU gebe sehr ehrgeizige CO2-Ziele vor, das setze „Rahmenbedingungen voraus, die bis heute vollständig fehlen”, so Drees. „So können wir heute schwere Elektro-LKW nicht einmal als Serienfahrzeuge zulassen, weil sich die Regulierer nicht auf Testparameter einigen können.” LKW-Hersteller und Kunden brauchen Klarheit. „Schaffen Sie zeitnah die erforderlichen Voraussetzungen, damit wir nicht für die Zulassung eines jeden Elektro-Lkw eine Ausnahmegenehmigung beantragen müssen”, forderte Drees. Die EU will den CO2-Ausstoß von LKW bis 2025 um 15 und bis 2030 um 30 Prozent senken. MAN testet derzeit Elektro-LKW und will Ende 2020 mit einem elektrischen Stadtbus in Serie gehen:

www.verkehrsrundschau.de

Europaweite Logistik-Vergleiche und Buchungen mit Pamyra

Das Leipziger StartUp Pamyra bietet seinen Service seit kurzem auch europaweit an. Nach dem Relaunch der Vergleichs- und Buchungsplattform haben Kunden nun die Möglichkeit, europaweit Transporte zu vergleichen und zu buchen. Zusätzlich sind einige neue Features vorhanden, die Plattform wurde hinsichtlich Usability, Technik und Performance optimiert. Wichtige Dokumente wie beispielsweise Nachweise zu Gefahrguttransporten können nun direkt über die Plattform organisiert werden. Eine Factoring-Lösung als Zahlungsmodell bietet zukünftig noch mehr finanzielle Sicherheit. Durch die Zusammenarbeit mit einer intelligenten Software-Plattform können Strecken auf Pamyra.de nun noch genauer berechnet werden:

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Wie storniere ich eine Buchung?

Ja, der Auftraggeber sowie der Spediteur können den Lieferauftrag bis spätenstens 8 Bürostunden Antritt der Fahrt stornieren. Nach stornierung wird der Vertragspartner (Kunde oder Spedition) informiert und der gezahlte Betrag wird dem Kunden anschließend zurück überwiesen. Die stornierende Partei trägt die für das Onlinepayment angefallenen Kosten.

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Wer in welchem Fall haftet, regelt jede Spedition durch eigene Geschäftsbedinungen selbst.

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Tauschpaletten

Beachten Sie, dass nur Paletten der Typen NEU, KLASSE A, KLASSE B und KLASSE C (nach GS1) getauscht werden können.
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Sie können Transporte schon Monate im Voraus und maximal 8 Werkstunden vor Fahrtantritt buchen. Nach Abholung wird Ihre Lieferung ohne Umwege zu Ihnen transportiert. Auf Ihrem lieferschein finden Sie ein von uns geschätztes Lieferdatum.

Ist Ihre Lieferung auch 24 Stunden nach dem geschätzten Lieferdatum noch nicht bei Ihnen eingetroffen?
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Welche Daten werden gespeichert?

Gespeichert und an die Spedition übermittelt werden Name, Anschrift und Kontaktdaten des Auftraggebers sowie die Abhol- und Lieferadresse. Außerdem natürlich die Informationen zu Ihren Packstücken.

Weitere Informationen zum Datenschutz unter https://www.pamyra.de/datenschutz

Wie werden passende Fahrten ermittelt?

Wir ermitteln, welche Fahrzeuge im Umkreis der gewünschten Lieferstrecke verkehren. Anhand optimierter Algorythmen werden die für Sie passenden Touren gefunden.

Ist die Lieferung an Wochenenden möglich?

Speditionen bestimmen bei uns selbst, ob sie Transporte auch an Wochenenden anbieten.