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Warum die Logistik als Arbeitgeber immer attraktiver wird

Trocken? Von wegen. Die Logistikbranche in Deutschland wächst seit Jahren rasant. Junge Menschen sind zunehmend an einem Arbeitsplatz in der Logistik interessiert, Arbeitgeber buhlen um die besten Kandidaten. Gute Absolventen sind begehrt wie lange nicht. In der Logistik warten viele Jobs, spannende Karrieren und gute Löhne:

Im Ausbildungsjahr 2018 haben 6.192 zumeist junge Menschen einen Ausbildungsvertrag als Kaufmann oder Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistung unterschrieben, was einem Plus gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent entspricht. Bei den Fachkräften für Lagerlogistik stieg die Zahl der geschlossenen Ausbildungsverträge ebenfalls: 11.028 (+4,6%) entschieden sich für diesen Berufsweg. Eine Ausbildung im Transport- und Logistikwesen scheint im Trend zu sein, das spiegeln die genanntenZahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wieder. Doch nicht nur zur Ausbildung, generell scheinen Arbeitsplätze in der Logistik hoch im Kurs zu sein. In der Jahresauswertung der Online-Jobbörse Stepstone rangiert das Suchwort „Logistik“ unter den beliebtesten Suchbegriffen auf Rang 4, bei den nachgefragten Kompetenzen landete “Supply Chain” gar auf Platz 1. Doch warum ist dem so? Warum begeistern sich immer mehr Leute für einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz in der Logistik?

Die Arbeit in der Branche wird nicht knapp, ganz im Gegenteil. 172.200 offene Stellen waren in der Logistik im vergangenen Jahr zu besetzen. 3 Millionen Menschen arbeiten bereits in Deutschland in der Logistikbranche, so die Schätzung des Wirtschaftsdienstes Hoppenstedt. Erwartungen zufolge soll sich diese Zahl in den kommenden Jahren nochmal um 5 Prozent erhöhen. Ebenfalls um 5 Prozent erhöhen soll sich laut Bundesvereinigung Logistik (BVL) der Umsatz in der Logistikbranche, das allerdings bereits im Jahr 2019. Im Jahr 2017 wurden in der Branche übergreifend bereits rund 267 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Tag für Tag sind dafür hierzulande über zwei Millionen Fahrzeuge insgesamt und rund 400.000 LKW für Lieferungen und Transporte unterwegs. Irgendjemand muss diese Fahrten natürlich auch planen und steuern. Die Logistik hat sich in den vergangenen Jahren zu einer strategisch bedeutsamen Disziplin entwickelt. Welche Bedeutung der Wirtschaftszweig inzwischen einnimmt, machte zuletzt ja auch die Tarifauseinandersetzung der Lokführer mit der Deutschen Bahn deutlich. Waren, Einzelteile, Dienstleistungen und Informationen entstehen heute tausende Kilometer voneinander entfernt und müssen punktgenau aufeinandertreffen. In den Fabriken müssen alle Teile genau dann ankommen, wenn die Mechaniker mit dem Zusammenschrauben beginnen. Gute Logistik bietet Wettbewerbsvorteile. Logistiker, auch Supply-Chain-Manager genannt, entwickeln präzise Lieferketten, welche Wettbewerbsvorteile ermöglichen. Sie managen den Takt und planen zusammen mit IT und modernster Technik jede einzelne Bewegung eines Produkts von der Entstehung über die Weiterverarbeitung bis zum Verbraucher, oft weit über die Unternehmensgrenzen hinaus. Einen Anteil am Boom hat außerdem auch das Outsourcing. Im Schnitt 32 Prozent der logistischen Aufgaben vergeben Industrie und Handel an Dienstleister. Entsprechend brauchen all die Unternehmen Personal.

Wie die Einsatzmöglichkeiten, sind auch die Anforderungen gestiegen. Logistiker von heute arbeiten in der Produktionsplanung, der Ersatzteilversorgung oder bei Logistik-Dienstleistern. Die Unternehmen suchen vermehrt nach Akademikern. Immer häufiger wird nach Bewerbern mit einem guten Universitätsabschluss inklusive Logistik-Schwerpunkt, Auslandserfahrung, fließendem Englisch und starken kommunikativen Fähigkeiten verlangt. 12.000 Fachkräfte braucht die Logistik jährlich, schätzt die TU Berlin. „Die Logistik benötigt aber einen Akademikeranteil von 20 bis 25 Prozent“, so Logistik-Professor Frank Straube. Mit 17,5 Prozent ist die Branche davon noch weit entfernt. „Die Nachfrage nach Logistikern ist groß, das Angebot klein“, sagt Christian Butz vom Logistik-Lehrstuhl der TU Berlin. Die Branche selbst honoriert die gestiegene Nachfrage mit ansprechenden Löhnen: Projektmanager in Logistikunternehmen verdienen 30.000 bis 35.000 Euro, in der Industrie bis zu 40.000 Euro.

Logistik-Ausbildung: Auszubildende im Lager verdienen am meisten

Die Logistik-Azubis im Lager verdienen am besten, so die Ergebnisse vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) nach deren Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2018. Eine angehende Fachkraft für Lagerlogistik bekommt demnach im Schnitt über alle Ausbildungsjahre hinweg 988 Euro, ein Fachlagerist in Ausbildung 944 Euro. Bundesweit lagen die tariflichen Ausbildungsvergütungen 2018 bei durchschnittlich 908 Euro. Insgesamt sind die tariflichen Ausbildungsvergütungen im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent gestiegen:

www.verkehrsrundschau.de

Amberg-Weiden: Studienangebot „Logistik & Digitalisierung“ ab Sommer 2019

Zum Sommersemester 2019 werden an der betriebswirtschaftlichen Fakultät der OTH Amberg-Weiden drei neue wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge in das Lehrangebot aufgenommen, die sich konsequent an den Anforderungen der modernen Businesswelt und der Digitalisierung ausrichten. Unter anderem der Bachelor in „Logistik & Digitalisierung“:

www.oberpfalzecho.de

Ingolstadt: Hochschule wird für Lehre im Schwerpunkt „Urbane Logistik“ prämiert

Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für ihre Lehre im Themenschwerpunkt „Urbane Logistik“ mit dem Hochschulpreis Güterverkehr und Logistik 2018 ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt herausragende Lehrangebote, die innovative Logistik-Ansätze weiter- bzw. neu entwickeln:

www.donaukurier.de

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