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Transportversicherung Kosten berechnen & Vergleich von Speditionen

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Speditions- & Transportversicherung im Überblick

Die Speditionsversicherung lässt sich in die Bereiche Haftungsversicherung und Transportversicherung aufteilen. Speditionsversicherung kann also als Oberbegriff für beide Arten der Versicherung betrachtet werden, die in einer Spedition eine tragende Rolle spielen. Die Haftungsversicherung ist eine Pflichtversicherung für den Spediteur, die ihn gegen Forderungen aus Schäden im Rahmen der Haftungshöchstgrenzen nach HBG absichert (§ 431 Haftungshöchstbetrag HGB) beziehungsweise ADSp 2003. Im Gegensatz dazu dient die Transportversicherung der Absicherung des Kunden. Sie ist die Basisabsicherung für alle geschäftsmäßigen Bewegungen von Gütern. Je nach Bedarf gibt es verschiedene Arten von Transportversicherungen, die sich unter anderen nach Art der Güter unterscheiden lassen (z. B. Transportgüter und Produktionsgüter, Maschinen und Maschinenteile). In der Transportversicherung sind Güter als Waren und Sachen nach ihrem Handelswert versichert. Die Transportversicherung ist auch von der Art des Transports abhängig: Es gibt Versicherungen für den Speditionsvertrieb, für See- und Luftfracht, für den Güterverkehr und für den Werkverkehr. Im Rahmen der Transportversicherung sind also die Art des Transportguts, die Art des Transportmittels und die Strecke des Transports von Bedeutung. Wenn die Transportversicherung die Ware optimal decken soll, ist es für Transportunternehmen wichtig, diese Fragen zu klären. Wenn diese lückenlos beantwortet sind, können Deckungslücken in der Versicherung vermieden werden.

Bis zu einem bestimmten Betrag ist die Versicherung der Ware oft bereits im Transportpreis inbegriffen, wenn das Speditionsunternehmen eine Generalpolice für Transportversicherung bei einer Versicherungsgesellschaft abgeschlossen hat. Wenn Sie besonders wertvolle Ware versenden möchten, sollten Sie sich in jedem Fall bei der Spedition nach der Transportversicherung erkundigen und sich darüber informieren, bis zu welchem Warenwert sie greift. Haftungsgrenzen variieren nämlich nicht nur zwischen verschiedenen Transportunternehmen, sondern auch abhängig von der Art Ihrer Sendung. Fragen Sie den Spediteur, ob gemäß § 21 der ADSp eine Lager- und Transportversicherung zu den marktüblichen Bedingungen bei einem Versicherer abgeschlossen ist. Sollte der Wert Ihrer Ware höher sein als die bereits abgedeckte Schadensfallsumme, empfiehlt es sich, eine zusätzliche Höherversicherung abzuschließen. Ihnen wird meist zu geringen Kosten hierfür ein zusätzlicher finanzieller Schutz geboten.

Wann greift die Transportversicherung?

Während des Zeitraums des Transports Ihrer Gegenstände, Maschinen oder Möbel haftet ein Frachtführer oder eine Spedition nach dem deutschen Frachtrecht. Es wird zwischen zwei Formen von Transportversicherungen unterschieden: Es gibt die volle Deckung, welche die übliche Form der Versicherung ist. Auch hier erfolgt der Schutz nur vor Gefahren, die ausdrücklich in der Police aufgezählt werden. Die zweite Form der Versicherung ist die Strandungsfallversicherung, die vor Strandung, Unfällen anderer Transportmittel, Schäden aufgrund der Lagerung, Elementarschäden und Brand, Schäden durch Wetter und Anlaufen eines Nothafens schützt. Beide Versicherungen schützen nicht vor Schäden durch Verzögerungen auf dem Transport, Warenverderb, Gewichts- oder Maßveränderungen der Waren und mittelbaren Schäden (z. B. Zahlungsverzug oder -unfähigkeit). Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Fazit: Versichert sind also der Verlust und die Beschädigung der Ware während des Transports. Vermögensschäden werden von der Verkehrshaftungsversicherung ebenfalls abgedeckt.

Nach HGB, GüKG und CMR (PDF – ca. 116 KB) sind mit der Versicherung gesetzlicher Schadenersatzansprüche abgesichert. Gemäß § 431 HGB haftet der Frachtführer bei Verlust oder Beschädigung mit einem Höchstbetrag von 8,33 Rechnungseinheiten je Kilogramm des Gewichts des Transportguts. Der Haftungshöchstbetrag ist dementsprechend an das Gewicht des Frachtguts gebunden und entspricht häufig nicht dem wahren Wert der Waren. Unabhängig von der gesetzlichen Haftungshöchstgrenze kann der wirkliche Warenwert mit einer Warentransportversicherung versichert werden. Damit wird ein umfassender Schutz bei Beschädigung oder Verlust des Guts während des Transports gewährleistet. Eine Warentransportversicherung schützt Sie außerdem vor unbegründeten Schadenersatzforderungen. Fragen Sie bei Ihrem Dienstleister nach, ob diese Versicherung im Transportpreis enthalten ist oder gegebenenfalls zusätzlich in Anspruch genommen werden muss. Außerdem muss der Frachtführer gemäß § 430 HGB die vollen Kosten für die Feststellung des Schadens übernehmen.

Gegen erhöhte Prämien können Zusatzleistungen, wie zum Beispiel die Entschädigung von Güterfolgeschäden, abgedeckt werden. Bei der Transportversicherung handelt es sich nicht um eine Pflichtversicherung. Das heißt, dass der Kunde sie auf Wunsch eindecken kann, falls sie nicht im Preis der Spedition inbegriffen ist.

Wie berechnen sich die Kosten für eine Transportversicherung?

Von der Art der Transportgüter und Transportmittel, der Transportgefahren und anderen möglichen Risiken hängt auch die Art der passenden Versicherung ab. Jede Spedition hat daher einen eigenen Partner für Versicherungen.

Bei Pamyra.de bieten Speditionen ihre eigenen Versicherungen an. Die Kosten errechnen sich aus dem Warenwert, welchen Sei während der Buchung angeben.

Wann greift die Transportversicherung?

Wenn es um den kostengünstigen und sicheren Transport sperriger Gegenstände wie beispielsweise von Möbeln, Elektrogegenständen, Fahrzeugen und Autozubehör geht, ist Pamyra für Sie die richtige Wahl!

Wir arbeiten mit Partnerunternehmen zusammen, die strengen Qualitätskontrollen unterzogen werden, damit Sie auf Nummer sicher gehen und aus einer Auswahl unterschiedlicher Angebote wählen können.

Bei unseren Partnern können Versender fast alle Arten von Waren unabhängig von Größe und Gewicht schnell und sicher transportieren lassen. Wichtig für Sie als Kunde ist hierbei dennoch die Frage nach der Versicherung Ihres Transportguts beim Versand, für den Fall, dass doch Probleme beim Transport auftreten sollten. Die Sicherheit Ihrer Sendung wird primär durch die Verpackung Ihrer Ware und die sorgfältige Auswahl des Transportunternehmens gewährleistet. Kommt es dennoch zu einem Verlust oder einer Beschädigung Ihrer Ware, greift im Idealfall die Transportversicherung. Deswegen sollte besonders beim Versand teurer Güter nicht auf eine Versicherung verzichtet werden.

Was ist ein Transportschaden?

Sie haben Ihren Transport gebucht und der Spediteur hat rechtzeitig geliefert. Nun ist die Ladung beschädigt oder kaputt bei Ihnen angekommen? Wir sagen Ihnen, was im Fall eines Transportschadens zu tun ist.

Nicht jedes Ärgernis mit einer Lieferung ist gleich ein Transportschaden. Eine verspätete Lieferung wäre z.B. kein Schaden im eigentlichen Sinne. Wird aber z.B. ein Packstück beschädigt oder taut tiefgekühlte Ware während des Transports auf, spricht man von einem Transportschaden.

Was bedeutet Haftung?

Es entstehen häufig Missverständnisse bei Versendern, weil das Wort Haftung umgangssprachlich gebraucht wird. Bei Geschäften zwischen Unternehmen zählt aber die rechtliche Definition:

Haftung im rechtlichen Sinne heißt, dass der Spediteur Ihnen einen Schaden ersetzen muss, an dem er Schuld ist.

Oftmals stehen Betroffene also vor der Frage „Wer ist nun Schuld?“.

Wer ist Schuld am Transportschaden?

Die Schuldfrage bei Transporten wird in den sogenannten Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen (kurz ADSp), geklärt, nach denen sich alle auf Pamyra.de registrierten Speditionen richten.

Die ADSp führen die verschiedensten Rechte und Pflichten für den Spediteur und für den Auftraggeber auf. Vereinfacht gesagt ist einer der beiden Vertragspartner dann Schuld, wenn er seine Pflichten verletzt. Sie unterscheidet in drei Fälle:

  • Der Spediteur hat seine Pflichten verletzt, ist somit Schuld und haftet für den Transportschaden.
  • Der Auftraggeber hat seine Pflichten verletzt, ist somit Schuld und haftet für den Transportschaden.
  • Es handelt sich um höhere Gewalt und weder Spediteur noch Auftraggeber sind schuld am Schaden.

Was tun bei einem Transportschaden?

Sofort zurücksenden?

In allen Fällen sind die Waren und Verpackungen in dem Zustand zu belassen, in dem sie sich bei der Entdeckung des Schadens befinden. Wird die Ware ohne vorherige Begutachtung durch den Paketdienstleister oder Transportunternehmer an den Lieferanten zurückgesandt, so verfällt der Schadensanspruch gegenüber diesem. Informieren Sie uns umgehend über den Schaden, damit wir eine Abholung und Schadenregulierung in die Wege leiten können. Für evtl. Rückfragen steht Ihnen selbstverständlich auch unser Kundenservice gerne zur Verfügung.

Was ist bei einem Transportschaden zu tun?

Damit Sie bei ihrer Schadensmeldung an alles denken, haben wir eine Checkliste für Sie zusammengestellt:

  1. Melden Sie offene Schäden sofort beim Zusteller/Fahrer! Verweigern Sie die Annahme, wenn der Fahrer den Schaden nicht notieren möchte!
  2. Melden Sie verdeckte Schäden sofort nach Entdecken! Verdeckte Schäden müssen innerhalb von drei Tagen bei der Spedition gemeldet werden, da ein Anspruch auf Schadensersatz sonst unter Umständen erlischt.
  3. Dokumentieren Sie die Schäden möglichst genau!
  4. Fotografieren Sie die Schäden!
  5. Ermitteln Sie den Wert der beschädigten Güter!
  6. Melden Sie den Schaden unverzüglich an die Spedition. Sie finden die Telefonnummer der Spedition auf der Pamyra-Auftragsbestätigung. Fragen Sie nach dem weiteren Schadensmeldeprozess und nach der E-Mail-Adresse der Spedition, um die Angaben und Nachweise einzureichen.
  7. Senden Sie die Schadensdetails (Fotos, Details, etc.) via Email an die Spedition. Setzen Sie auf Wunsch schaden@pamyra.de in CC.
  8. Verwahren Sie die Ladung, bis eine Rückmeldung von der Spedition vorliegt!
  9. Warten Sie auf Rückmeldung vom Dienstleister! Die Bearbeitung kann (abhängig von der Größe der Spedition) einige Tage dauern.

Achtung! Die hier gezeigten Tipps sind allgemeine Hinweise. Rechtlich bindend sind die Bedingungen der jeweiligen Spedition / des jeweiligen Dienstleisters. Sie finden die Geschäftsbedingungen während des Buchungsprozesses, in unserem Speditionen-Verzeichnis und auf Ihrer Auftragsbestätigung.

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