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Digitale Lösungen für mehr Nachhaltigkeit

Mit smarter Logistik ab in eine grüne Zukunft

Digitale Lösungen bieten die vielfältigsten Möglichkeiten für quasi alle wesentlichen Handlungsfelder an, um Prozesse zu optimieren – und nachhaltiger zu gestalten. Für die Logistikbranche kann der Weg in eine innovative, nachhaltige Zukunft dabei nur gemeinsam und durch Kooperationen gelingen. Wie die Logistik bereits vorhandene Potentiale digitaler Nachhaltigkeits-Lösungen für sich nutzen kann:

Das Thema Nachhaltigkeit ist bereits seit Jahren in aller Munde und bleibt auch in der Logistik eines der wichtigsten. Da die digitale Durchdringung durch Corona nochmals erhöht wurde, wird ringsum und auch in der Logistik nun nach innovativen, digitalen Lösungen gesucht, um die Nachhaltigkeit zu fördern. Innovative Lösungen bieten Optimierungspotentiale, die positive Auswirkungen auf Nachhaltigkeit sowie wesentliche Aspekte in Geschäftsprozessen haben. Nachhaltigkeit ist etwas, das eine hohe Relevanz für sämtliche Geschäftsprozesse hat. Und auch die Profilierung in Richtung der Endkonsumenten unterstützt. Entsprechend existieren bereits vielversprechende Ansätze sowie einige sehr vorzeigbare Praxisbeispiele, die zeigen, dass es schon jetzt möglich ist, Nachhaltigkeit mit Hilfe digitaler Lösungen voranzutreiben.

Beim 7. Smart City Logistik Kongress, der am 3. und 4. August in Rudolstadt stattfand, ging es um die letzte Meile in der Logistik. Auch diese soll innovativer und nachhaltiger gestaltet werden. Forscher, Logistiker und Dienstleister zeigten beim Kongress ihre Vorstellungen und Ideen für eine smarte Brief- und Paketzustellung auf. Beleuchtet wurden auf dem Kongress insbesondere die innerstädtische Logistik, neue Fahrzeugkonzepte, der praktische Einsatz von Fahrzeugen und unterstützende Technologien. Im Fokus stand auch das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Smart Multi-use Logistik“, das vom Wirtschaftsministerium mit 3,8 Millionen Euro gefördert wird und insgesamt ein Volumen von rund 7 Millionen Euro innehat.

Das Projekt verknüpft Medien-Logistiker aus Leipzig, Dresden, Halle/Saale, Magdeburg und Thüringen mit der Software-Entwicklungsfirma Dako GmbH in Jena, UPS Deutschland, der FH Erfurt, der Universität Jena und der Opti-Trans Transportorganisations GmbH. Ziel ist, den Warenverkehr zu bündeln und den Verkehr in den Innenstädten zu reduzieren. Tina Haußen, zuständige Projektleiterin bei Dako, berichtet, dass sich die Medien-Logistiker perfekt für die Aufgabe eignen, da ihr Hauptgeschäft, also die Zustellung der Tageszeitungen, schwindet: „Sie kennen jeden Briefkasten“ – und sollen auch die Brief- und Paketzustellung übernehmen.

Per „Smart Stores“ setzt der Handel verstärkt auf digitale Lösungen, also auf Maßnahmen, die auf Sensorik, IoT und KI basieren – deren Betrieb aber energieintensiver ist als der Betrieb einer nicht oder kaum digitalisierten Filiale. Zugleich hat auch die Nachhaltigkeit seit Langem ihren festen Platz in der Branche. Der Weg zu „Sustainable Smart Stores“ – also Filialen, die mit digitalen Lösungen ihre operativen Prozesse effizienter gestalten, den Kunden so mehr Services anbieten und zugleich den Fokus auf Nachhaltigkeit legen – ist da nur konsequent. Allen voran der Lebensmittelhandel ist durch den im Vergleich sehr hohen Energieverbrauch seiner Filialen prädestiniert dafür, aber auch im Non-Food-Handel gibt es vielversprechende Ansätze. Potentiale liegen vor allem in den fünf relevanten Handlungsfeldern Filialen, Kunden und Kreislaufwirtschaft, Sortimente und Produktion sowie Zentrale, Lieferkette – und Logistik. In einem aktuellen Whitepaper findet man Referenzen sowie Microsoft- und Partnerlösungen.

Smarte Logistik – also die Fähigkeit Lager- und Transportprozesse, Lieferanten, Hersteller, Logistikdienstleister und Kunden mittels digitaler Lösungen interaktiv zu verbinden – hat für viele Unternehmen höchste Priorität. Zu dem Ergebnis kommt auch die 2020 veröffentlichte PwC Studie „Connected und autonomous supply chain ecosystems 2025“, welche den Reifegrad der digitalen Supply Chain von mehr als 1.600 Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern und Industrien untersucht hat. 89 Prozent der digitalen Champions gaben hierbei an, Smart Logistics bereits in ihrem Unternehmen einzusetzen. Eine smarte Logistik zeichnet sich demnach insbesondere durch den Aufbau von folgenden fünf zentralen Fähigkeiten aus:

  1. Integrierte Lagerverwaltungssysteme
  2. Intelligente und automatisierte Warenlager
  3. Vernetzte und intelligente Transportmanagementsysteme
  4. Automatisiertes Omnichannel-Auftragsmanagement
  5. Flexible Distributionslösungen

Die erfolgreiche Implementierung dieser Fähigkeiten führt zur signifikanten Einsparung von Kosten, zur Verbesserung des Servicelevel und zur Steigerung der Supply-Chain-Flexibilität. Die Logistik als verknüpfendes Element der Wertschöpfungskette trägt zudem entscheidend zur Kundenzufriedenheit bei. Die zunehmende Volatilität der Märkte und Disruptionen zeigen die Marktrelevanz flexibler Logistiklösungen. Durch die zugleich hohe Kostensensibilität der Supply Chain ist smarte Logistik also entscheidend für wirtschaftlichen Unternehmenserfolg.

Bei Pamyra.de kann man nicht nur seine Transporte CO2-kompensieren, sondern auch die nächste Stufe der digitalen Durchdringung einläuten. Mit Pamyra4You bietet Pamyra.de eine Whitelabel-Lösung für Tagespreisabfragen auf Speditionswebseiten an. Und positioniert sich mit diesem Leistungsspektrum fortgeschritten wie weiter konsequent als Lösungsanbieter für Speditionen im digitalen Vertrieb. Speditionen werden somit online-transaktionsfähig gemacht und können ihren Kunden autark einen eigenen Tarifrechner anbieten, welcher Tagespreise in Sekundenschnelle ermittelt und anzeigt. Diese können dann direkt und 24/7 online gebucht werden. Für die Bestandskunden dürfen zudem auch individuelle Preise hinterlegt werden.