Greta Thunberg und die Logistik

Wie Klimaschutz, CO2-Bepreisung & Co. die Branche beeinflussen

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Kaum ein Thema ist derzeit präsenter. Über kaum etwas wird mehr diskutiert. Auch in dieser Woche steht der Klimaschutz wieder weit oben auf der politischen Agenda. Seit gut einem Jahr erhält das Klima eine ganz neue Aufmerksamkeit. Wie man zum Thema steht, sei mal dahingestellt – das Klima ist in aller Munde, auch in der Logistik:

Die Regierung diskutierte weiter über die Details ihres Klimaschutzpaketes, welches sie dieser Tage verabschiedet hat. Bisher lagen die Pläne nur in Eckpunkten vor. Nach Unstimmigkeiten zeigten sich die Koalitionspartner aus Union und SPD entschlossen, das ausgehandelte Klimaschutzprogramm im Kabinett zu beschließen. Das „Ja” zum rund 200 Seiten starken Programm wurde zunächst verschoben, da die CSU einige Details genauer prüfen wollte.

Bereits vergangene Woche beschlossen die Minister die dazugehörigen Finanzierungspläne. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte eine Ergänzung zum bisherigen Haushaltsentwurf für 2020 vorgelegt, da der Klimaschutz hier zunächst nicht inbegriffen war. Insgesamt will die Bundesregierung bis 2023 mehr als 54 Milliarden Euro ausgeben, damit Deutschland seine Klimaziele erreicht. Dem stehen erwartete Mehreinnahmen durch die CO2-Bepreisung von rund 18,8 Milliarden Euro gegenüber. Diese macht Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas teurer.

Der Verkehrssektor soll mehr Geld erhalten, um seine Klimaziele zu erreichen. Bis 2023 will Scholz dem Verkehrsministerium 5,3 Milliarden aus dem Ergänzungshaushalt zur Verfügung stellen. Zentrales Finanzierungsinstrument des Bundes bleibt der Energie- und Klimafonds. Aus diesem sollen im selben Zeitraum 11,3 Milliarden Euro in den Verkehrssektor fließen. Die Regierung will damit unter anderen die Elektromobilität voranbringen – bis 2030 sollen 7 bis 10 Millionen Elektrofahrzeuge zugelassen sein. Die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge will die Koalition verlängern und auf PKW unter 40.000 Euro anheben. Hier sollen Mittel in Höhe von 2 Milliarden Euro bis 2023 bereitgestellt werden. Ab 2021 soll es eine Prämie für den Kauf von Nutzfahrzeugen mit alternativen Antrieben geben. Hier sind Mittel in Höhe von 1 Milliarde bis 2023 vorgesehen. Bis Ende 2019 will Minister Scheuer zudem einen Masterplan vorlegen und eine nationale Leitstelle einrichten, damit die benötigte flächendeckende Ladeinfrastruktur für PKW und LKW schnell umgesetzt werden kann. Um mehr Güter auf die Schiene zu bringen, will sich der Bund von 2020 bis 2030 mit jährlich 1 Milliarde Euro zusätzlichen Eigenkapitals an der Deutschen Bahn beteiligen. Damit sollen Investitionen in Modernisierung, Ausbau und Elektrifizierung des Schienen- und Bahnsystem ermöglicht werden. Bis 2023 sollen die Mittel um 200 Millionen Euro erhöht werden. Zudem will die Regierung alternative Kraftstoffe fördern und Forschungs- und Entwicklungslücken durch entsprechende Projektförderung schließen.

Wie man zum Klimaschutz beitragen kann, fragen sich spätestens seit Greta Thunberg immer mehr Menschen. Nicht nur in der Politik, auch privat und in der Wirtschaft. Immer mehr Unternehmen setzen sich für den Klimaschutz ein. In einem Positionspapier haben sich kürzlich 30 Unternehmen eingebracht. Zu den Forderungen für den Verkehrsbereich zählen die CO2-Bepreisung, eine Offensive für die Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs sowie Maßnahmen zur Stärkung der Schiene. Vertreter aus der Logistik geben sich eher noch bedeckt. Klar, bei der Senkung von Emissionen muss ja vor allem der Verkehrsbereich liefern. Und nachwievor heisst es nicht selten Klimaschutz vs. Wettbewerb. Doch was kann die Logistik machen? Man muss seine Güter ja nicht gleich per Floß verschicken. Doch sicherlich ist man auch als Einzelner auf einem guten Weg, wenn man sich fragt, wie man in seiner Supply Chain zum Umweltschutz beitragen kann. Schon aus Wettbewerbsgründen macht ein prüfender Blick Sinn. Weil die Klimafrage in der öffentlichen Wahrnehmung immer wichtiger wird, gibt es auch immer mehr Alternativen. Kühne+Nagel bspw. bietet ab 2020 CO2-neutrale Transporte an. Hermes sieht sich bei der Reduktion von CO2-Emissionen ebenfalls auf einem guten Weg. Es gibt also auch in der Logistik zunehmend neue Ansätze, Lösungen und Alternativen. Und über diese zumindest nachzudenken, kann nie verkehrt sein.

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