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Gründen & Arbeiten in der Logistik

Was es braucht, woran es in der Branche mangelt

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Die Digitalisierung erhält an vielerlei Stellen Einzug in die Logistikbranche. Etliche Unternehmen nutzen bei der Abwicklung ihrer logistischen Prozesse bereits digitale Technologien. Vor allem Start-ups bringen neue Lösungen in die Logistik und gerade die Zusammenarbeit mit eben diesen erweist sich dabei als Treiber für den digitalen Wandel. Doch als Arbeitgeber hat die Branche derzeit an mancher Stelle zu kämpfen:

Am 5. März findet von 14.30Uhr bis 19.00Uhr auf dem Mediencampus Villa Ida in Leipzig das futureSAX-Gründerforum II statt. Auf der Veranstaltung mit dem Motto „Ein investorenfähiges Finanzierungskonzept erstellen” geht es um Investitions- und Finanzierungskonzepte als die Basis des Erfolgs eines jeden Start-ups. Thematisiert werden unter anderem die Fragen:

  • nach dem richtigen Ansprechpartner zur Finanzierung einer Gründung
  • den Erwartungen und Interessen der unterschiedlichen Investoren und Kapitalgeber
  • wie man mit seinem Konzept überzeugt
  • was unverzichtbare Bestandteile eines jeden Pitches sind
  • wie man das für die Geschäftsidee passende Finan­zie­rungs­konzept erarbeitet
  • welches die häufigsten Stolper­steine bei der Erstellung und Weiter­ent­wicklung sind

Bei der Fishbowl-Diskussion „Eigenkapital oder Fremdkapital“ ist Dr. Lasse Landt zu Gast, der als CFO bei Pamyra.de vielseitig Erfahrungen im Kontakt mit Investoren gesammelt und erfolgreiche Investment-Runden abgeschlossen hat. Im Vorfeld kam es zu einem Interview, in dem Dr. Landt hilfreiche Tipps gibt:
www.futuresax.de

Gute Wirtschaftslage, günstige Finanzierungen: Insolvenzen in 2019 auf Tiefstand

Auch dank günstiger Finanzierungsbedingungen ist die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland im vergangenen Jahr auf dem tiefsten Stand seit Ende der 1990er Jahre. Für 2020 erwarten Experten allerdings wieder einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen. „Die Abschwächung der Konjunktur in Deutschland wird sich 2020 auch in den Insolvenzzahlen niederschlagen“, meint Ingrid Rieh, Geschäftsführerin der Wirtschaftsauskunftei CRIF Bürgel. Für die Logistik ist das kein gutes Zeichen. Nach aktuellen Zahlen steht die Branche mit 80 Firmenpleiten pro 10.000 Unternehmen an der Insolvenz-Spitze. Danach folgen die Dienstleistungsbranche mit 78 Insolvenzen und das Bauwesen mit 70 Insolvenzen. Nach CRIF Bürgel-Angaben traten im Jahr 2019 19.005 Unternehmen den Gang zum Insolvenzrichter an. Damit sank die Zahl im 10. Jahr in Folge und erreicht den tiefsten Stand seit Einführung der neuen Insolvenzordnung. Für 2020 rechnet CRIF Bürgel mit 19.500 Firmenpleiten in Deutschland. Handelskonflikte und der Brexit belasten Exporteure, die Umbrüche in der Automobilindustrie fordern auch deren Zulieferer. Abzuwarten bleibt, wie sich die aktuelle Krise rund um das Coronavirus entwickelt.

Qualifiziertes Personal: Logistikbranche kämpft weiterhin mit Fachkräftemangel

Womit die Logistik außerdem kämpft, sind schlechte Vorgesetzte und der Fachkräftemangel. Europaweit herrscht ein Mangel an Fachkräften, das gilt im Besonderen auch für die Logistik. Sämtliche Branchen kämpfen mit dem Fachkräftemängel. In Deutschland haben 64 Prozent der Arbeitgeber Probleme, qualifiziertes Personal für ihre offene Stellen zu finden. Europaweit gilt das für 53 Prozent. Im letzten Jahr waren dies noch 10 Prozent weniger, wie eine aktuelle Erhebung der ManPowerGroup aufzeigt. Es fehlen dabei allen voran Handwerker, IT-Kräfte, Ingenieure und Techniker. An 5. Stelle des Rankings stehen Mitarbeiter für den Logistiksektor. Mit am schwersten lassen sich demnach LKW-Fahrer und Personal für Lieferungen finden.

Führungsstil: Schlechte Noten für Logistik-Chefs

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, muss sich scheinbar auch beim Führungsstil einiger Unternehmen etwas ändern. Wer in der Logistik arbeitet, zeigt sich branchenweit am unzufriedensten mit den eigenen Vorgesetzten. So wurden in der Logistik die eigenen Chefs mit der Schulnote 2,7 bewertet, das schlechteste Ergebnis einer Umfrage des Online-Portals Meinestadt.de. Dazu wurden 2.085 Fachkräfte befragt, 265 davon aus der Logistik. Demnach lehnten bereits 26,2 Prozent einen Job in der Logistik ab, weil der zukünftige Vorgesetzte im Bewerbungsgespräch unsympathisch war. 70 Prozent wünschen sich Chefs, die Team-Spirit verbreiten und die Mitarbeiter motivieren. Nur gut ein Drittel gab an, dass dies in der Praxis so sei. Hingegen berichten Angestellte oft von schlechter Bezahlung und mangelnder Empathie.

„Arbeitgeber können es sich nicht mehr erlauben, ihr Personal aufgrund schlechter Führung zu verlieren“, so Wolfgang Weber, Geschäftsführer bei Meinestadt.de. „Logistikunternehmen sollten dringend ihre Führungskultur reflektieren und in ihre Führungsqualität investieren.“

Praktika: Logistik unter Top 10-Arbeitgebern

Laut einer Studie der HR-Beratung Clevis Consult gelingt es Arbeitgebern zunehmend mehr, Praktikanten und Werkstudenten an sich zu binden. Dabei ist die Logistik die achtbeliebteste Branche für Nachwuchstalente. Es folgen der Maschinen- und Anlagenbau sowie der Bereich Beratung, Wirtschaftsprüfung & Recht. Von Mai bis Oktober 2019 befragten die Berater 4624 Praktikanten und Werkstudenten zu ihrer Joberfahrung, die im Schnitt 4,8 Monate andauerte. 89 Prozent der Befragten würden sich demnach erneut bei ihrem Arbeitgeber bewerben. Darüber hinaus loben sie die Arbeitsqualität der Unternehmen auf einer Bewertungsskala von 1 bis 5 im Schnitt mit einer 4,1. „Wir sehen, dass viele Unternehmen sehr viele Ressourcen in die Qualität ihrer Praktikantenprogramme stecken und so immer attraktiver für die junge Generation werden“, kommentiert Kristina Bierer von Clevis Consult die Studienergebnisse.

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