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Neue Trends zur Nachhaltigkeit, innovatives Potential zugunsten des Wettbewerbs

Die ökologische Qualität von Produkten und Dienstleistungen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Auch die Logistik wird mehr danach hinterfragt, welche Auswirkungen Produktion und Transporte auf Natur und Klima haben. Um das Zusammenwirken von Ökologie und Ökonomie optimal und zu beiderseitigem Vorteil zu nutzen, braucht es Innovationsfreude und wettbewerbsstärkende Rahmenbedingungen:

Der Wirtschaftsbereich Logistik trägt in unterschiedlicher Intensität und auf vielfältige Art und Weise zur Beeinträchtigung von Natur, Klima und Landschaft bei. Dabei spielt es auch im Handlungsfeld der Logistik eine immer größer werdende Rolle, wirtschaftliches Handeln nicht gegen die Natur, sondern im Einklang mit eben dieser zu gestalten. Waren es anfangs noch eher ethische Diskussionen oder ein gewisser Luxus, wie sehr man ökologische Aspekte in sein ökonomisches Handeln einbindet, gewinnt der wirtschaftliche Aspekt der Umweltentwicklungen mehr und mehr an Bedeutung. Das Groß der Verbraucher möchte mittlerweile einfach wissen, wieviel CO2 bei der Produktion und beim Transport eines Produktes anfallen. Die Debatten um Klimawandel und Co. werden in nächster Zeit sicher noch stärker geführt werden und logistische Dienstleistungen noch mehr danach hinterfragt werden, welche Auswirkungen sie auf Natur und Klima haben. Die ökologische Qualität der Transporte wird gegenüber Kosten- und Zeitvorteilen verstärkt an Popularität gewinnen. Folglich war Nachhaltigkeit nicht nur am Tag der Logistik ein großes Thema – grundsätzlich ist die Logistik gefragt, ihr innovative Potential bestmöglich zugunsten der Umwelt zu nutzen.

Bereits zum 12. Mal fand am 11. April der Tag der Logistik statt. In 16 Ländern, Deutschland inklusive, boten die rund 270 teilnehmenden Unternehmen und Organisationen den 23.000 Besuchern die Möglichkeit, durch kostenfreie Veranstaltungen hinter die Kulissen der Logistik zu blicken. Im Fokus stand das Thema Nachhaltigkeit. Den Interessierten bot sich so die Gelegenheit, zu erleben, was Transportunternehmen und Speditionen betreffs Nachhaltigkeit tun. Initiiert wird der Tag der Logistik von der Bundesvereinigung für Logistik und der Initiative deutscher Logistiker Die Wirtschaftsmacher. Mangelnde Wertschätzung ist im Übrigen der eigentliche Grund für die Veranstaltung, denn allzu gerne wird vergessen, wie viele Menschen im Wirtschaftsbereich Logistik beschäftigt sind (alleine in Deutschland aktuell mehr als drei Millionen Menschen) und wie umsatzstark (rund 274 Millionen Euro in 2018) dieser ist.

Kompensationsraum ist größtes Naturschutzgebiet Bremens

Die Bremer Hafenmanagementgesellschaft Bremenports führte am Tag der Logistik über die Bremerhavener Ausgleichsfläche Luneplate, welche sich zum bedeutsamen Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt entwickelt hat. Aufgrund des hohen Vorkommens an Brut- und Gastvögeln ist die Luneplate mittlerweile ein gemeldetes EU-Vogelschutzgebiet, welches zugleich als das größte Naturschutzgebiet des Landes Bremen ausgewiesen wurde. Auch Wasserbüffel und Galloway-Rinder sind im Kompensationsraum zuhause:

tag-der-logistik.de

Artenvielfalt auf dem Güterverkehrszentrum in Augsburg

In Augsburg konnten die Teilnehmer am Tag der Logistik bei einem Spaziergang durch das Güterverkehrszentrum (GVZ) nicht nur die dort ansässigen Unternehmen erkunden, sondern auch, wie und wo Bienen und andere Insekten ihren Platz im Güterverkehrszentrum finden:

Quelle: gvz-augsburg.de

Nachhaltigkeitspreis Logistik 2019 geht an LKW Walter

Zeitgleich zum Tag der Logistik wurde LKW Walter in Wien beim 35. Logistik-Dialog mit dem Nachhaltigkeitspreis Logistik 2019 ausgezeichnet. „Mit seiner konsequenten Strategie leistet LKW Walter wegweisende Arbeit. Die Optimierungen sind sowohl von betriebswirtschaftlichem als auch volkswirtschaftlichem Nutzen“, huldigte die Jury das Familienunternehmen in ihrer Laudatio. Platz 2 ging an Urban Cargo aus Berlin, Platz 3 an Rail Cargo Austria. „Mit dem europaweit anerkannten Nachhaltigkeitspreis Logistik setzen die BVL Österreich und die BVL Deutschland ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Logistik. Die ausgezeichneten Projekte und Lösungen – wie das von LKW Walter für den kombinierten Verkehr – geben Impulse und zeigen neue Wege auf“, so Roman Stiftner, Präsident der Bundesvereinigung Logistik Österreich. Bereits zum 8. Mal kürten die Bundesvereinigungen Österreich und Deutschland besonders nachhaltige Logistik-Projekte:

Quelle: eurotransport.de

Pamyra.de: Mit Sharing Economy zu besserer Auslastung

Ökonomie und Ökologie in Einklang bringt auch Pamyra. Stichwort ist Sharing Economy. Täglich fahren über 400.000 LKW und Transporter durch Deutschland, wovon mehr als die Hälfte nicht voll beladen ist. Sharing Economy bedeutet, diesen freien Laderaum zu nutzen. Hier setzt Pamyra an und stellt für seine Partner nicht nur einen zusätzlichen, autarken Vertriebskanal bereit, sondern sorgt damit auch für eine gesündere Auslastung der Straßen:

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