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Lieferung per Drohne bald Alltag?

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Bestellungen kommen nicht immer dann an, wie sich Händler und allen voran Kunden das wünschen. Durch die Fülle an Bestellungen gelangen Unternehmen beim Versand zunehmend an Kapazitätsgrenzen. Um die Warenzustellung schneller und gleichzeitig nachhaltiger zu gestalten, bedarf es neuer Wege und Konzepte. Die Verlagerung des Transportwegs von der Straße in die Luft scheint eine gangbaren Alternative zu sein:

Vom 10. bis 12. November lädt die Messe Frankfurt zur intermodalen Innovationsplattform Hypermotion 2020 in die Mainmetropole. Die Hypermotion 2020 findet als Hybrid statt – also sowohl vor Ort als gleichzeitig auch online, mit neuartigen Features wie Live-Streaming und Matchmaking. Alles dreht sich ums Thema Mobilität. Die Hypermotion 2020 bringt Experten und Verkehrsträger zusammen, um neue Geschäftsmodelle für Verkehr, Transport, Mobilität, Infrastruktur und Logistik zu entwickeln und ebenso, um einen Blick in die Zukunft zu werfen. Das Hypermotion-Lab, die zentralen Bühne für Newcomer, Experten und Weiterdenker, stellt disruptive Konzepte u.a. im Bereich Urban Air Mobility vor. Im Lab findet zudem auch eine Podiumsdiskussion statt, in welcher innovative Drohnentechnologie näher beleuchten wird. Zentrale Frage des Themenkomplexes ist: Wie kann der Luftraum derzeit und in Zukunft für neue Mobilitäts- und Logistikkonzepte genutzt werden? Denn ob als Lieferdrohne, Flugtaxi oder praktisches Werkzeug zur Datenerfassung – Drohnen werden vermehrt im industriellen Bereich als auch im Transportwesen genutzt. Kein Wunder, sie sind vielseitig einsetzbar und bieten für den Warentransport auch eine emissionslose Alternative zu anderen Fluggeräten.

Dass gerade in der jetzigen Zeit alternative Ideen und Geschäftsmodelle gefragt sind, darauf verweist auch das aktuelle Trend Radar von DHL Logistics. Mit der Bewältigung der globalen Corona-Krise hätten sich Transformationsprozesse beschleunigt. Die aktuelle Situation habe Innovationen in der Logistik, Automatisierung und Digitalisierung um Jahre vorangetrieben. Die aktuelle Ausgabe des Logistics Trend Radar stellt 29 Schlüsseltrends vor, welche die Logistikbranche beeinflussen werden. Als ein Schlüsseltrend gelten auch “Unmanned Aerial Vehicles”, sprich Drohnen, deren weitreichenden Einsatz man in den kommenden 5 bis 10 Jahren erwartet. Dem Report zufolge könnten diese zur Warenlieferung auf der ersten und letzten Meile sowie für die Intralogistik und Überwachung verwendet werden. Obwohl die Drohnen in den vergangenen Jahren medial sehr populär gemacht wurden, werden sie den traditionellen Bodentransport demnach aber trotzdem nicht ersetzen. Sie werden jedoch die Warenlieferung durch Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und automatisierte Vorgänge ergänzen.

Walmart kündigt Expresslieferung via Drohnen an

Der US-amerikanische Einzelhandelsriese Walmart will seine Produkte künftig per Drohnen ausliefern lassen und wird dafür mit dem kalifornischen Unternehmen Zipline kooperieren. Anfang des kommenden Jahres will der Lieferdienst im US-Bundesstaat Arkansas loslegen. Die Drohnen sollen zunächst Gesundheits- und Körperpflegeprodukte ausliefern. Starten sollen die Drohnen an einer Filiale und in einer Reichweite von 80 Kilometern ausliefern. Von Bestellung bis zur Lieferung soll es maximal eine Stunde dauern. Die Ware wird abgeworfen, ein kleiner Fallschirm bremst das Päckchen. Die Drohnen sind Starrflügler mit zwei Motoren. Sie werden von einem Katapult gestartet und navigieren per GPS. Die Reisegeschwindigkeit beträgt rund 100 km/h. Die Drohnen können maximal 1,75 kg Nutzlast transportieren. Sollte der Testlauf erfolgreich verlaufen, möchte man das Lieferprogramm ausbauen. Walmart hat kürzlich auch ein Drohnen-Lieferprogramm im US-Bundesstaat North Carolina angekündigt. Dort soll das israelische Start-Up Flytrex Lieferungen übernehmen und sich dabei allerdings nicht nur auf Medizin und Wellness beschränken, sondern auch ausgewählte Lebensmittel- und Haushaltsartikel ausliefern. Die automatisierten Flytrex-Fluggeräte können bis zu 3 kg Gewicht tragen, max. 51 km/h erreichen und insgesamt bis zu zehn Kilometer weit fliegen:
www.theverge.com

Tesco testet Lieferung mit Drohne

Auch Tesco unternimmt die nächsten Schritte, um die Zustellung via Drohne real werden zu lassen. Das britische Unternehmen arbeitet in Irland für einen sechsmonatigen Test mit dem Auslieferungs-Spezialisten Manna zusammen. Von Tesco Superstore in Oranmore werden essentielle Produkte zu den Bewohnern des County Galway gebracht. Die Lieferzeit beträgt zwischen einer halben und einer ganzen Stunde. Das Projekt zielt auf kleine Warenkörbe ab:
www.siliconrepublic.com

DB Schenker plant Frachtdrohne für schweres Gepäck

Das deutsche Flugtaxi-Start-up Volocopter arbeitet gemeinsam mit DB Schenker an einer Frachtdrohne für schweres Gepäck. DB-Schenker-Chef Thewes hegt große Erwartungen für den innerstädtischen Raum. Mit Frachtdrohnen könnten Lieferketten in Städten komplett neu gedacht werden. Volocopter-Chef Reuter drückt bei der Frachtdrohne aufs Gaspedal: „Die Chancen im Logistiksegement sind im städtischen Raum so groß wie im Fluggastverkehr.“ Bis 2023 sollen alle notwendigen Zertifizierungen für die Volodrone vorliegen, welche eine Reichweite von 40 Kilometern und eine Traglast von 200 kg haben sollen. Vor allem längere Strecken will man bedienen. Für die Steuerung ist demnach keinerlei Expertise nötig. „Jeder Schenker-Mitarbeiter in der Logistik wird es operieren können. Es wird so normal werden wie ein Führerschein“, sagte Reuter. Auch beim Thema Flugtaxi liegt Volocopter weit vorn:
www.handelsblatt.com

Unternehmen können Drohnen-Technologien im Logistik-Labor erforschen

Auch in Neu-Ulm wird der Einsatz neuer Technologien wie Drohnen erprobt. Die Hochschule Neu-Ulm hat das dort ansässige Logistik-Labor für Unternehmen und Studierende geöffnet, welche dort ihre eigenen Ideen direkt testen können. Für Unternehmen gilt, dass Ideen und Einsatzmöglichkeiten nur in unkommerziellem Umfang getestet werden dürfen. Das Labor ist mit verschiedener Hard- und Software ausgestattet und hat verschiedene Schwerpunkte wie 3D-Druck & 3D-Scan in der Ersatzteillogistik, Augmented Reality für die Kommissionierung, Lagersteuerung, Materialflusssteuerung, Produktionssteuerung sowie Bodendrohnen für die Lieferung auf der letzten Meile. Die erprobten Technologien sollen künftig Prozesse in der Lagerung und im Transport effizienter und nachhaltiger gestalten:
www.industry-of-things.de

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