Kognitive Logistik

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Mit kognitiver Logistik in ein neues Zeitalter

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Die Ära nach Logistik 4.0 hat bereits begonnen: Aufbruch in ein neues Zeitalter. Kognitive Systeme sind der nächste Schritt in der Entwicklungsstufe der Logistik.

Die Digitalisierung ist allgegenwärtig und die Vernetzung logistischer Prozesse zwar mal mehr und mal weniger weit fortgeschritten, aber dennoch alles andere als neu. Doch die Entwicklung geht unaufhörlich weiter.

„Werker in den Produktionshallen, ebenso wie Planer, Logistiker und der Einkauf sollen zukünftig immer häufiger auf kognitive, lernende Systeme vertrauen können, die in gewisser Weise ‚mitdenken’, sie in ihren Entscheidungen unterstützen und in vielen Arbeitssituationen auch entlasten.“
IBM Think Blog Dach

Kognitive Logistik also. Doch was ist das genau? Technologisch betrachtet, sprechen wir hier von der Vernetzung neuester Technologien. Vom kleinsten Sensor, von Netzwerken, Embedded-Systemen, bis hin zu autonomem Computing, komplexer Fördertechnik oder auch Zukunftstechnologien wie Drohnen und Robotik-Lösungen. Logistisch betrachtet, geht es um smarte Produktionssysteme, die das Ziel haben, dass Maschinen, Transportsysteme, Förderlandschaften, Produkte und Material ohne Zutun des Menschen intelligent miteinander kommunizieren und interagieren und die Fähigkeit besitzen, Prozessabläufe zu erlernen, Muster zu erkennen und Handlungsempfehlungen selbstständig planen zu können. Mitarbeiter sollen so bei der Entscheidungsfindung unterstützt und durch die kognitiven Systeme frühzeitig auf unvorhersehbare und wahrscheinlich eintretende Ereignisse hingewiesen werden. Bei Bedarf kann auf die neue Situation reagiert und das Ereignis angepasst werden. Fähigkeiten, von denen die Logistikbranche profitieren kann.

Die Notwendigkeit vernetzter Produktionssysteme ist vor allem mit der sich verändernden Perspektive des Kunden begründet. Unternehmen sind damit konfrontiert, immer mehr Kundenwünsche individuell zu realisieren. Dafür bedarf es einer höheren Flexibilität in der Produktion. Während herkömmliche Produktions- und Intralogistiksysteme starr und an feste Prozesse gekoppelt sind, können intelligente Fabriken, sogenannte Smart Factories, schnell an Änderungen angepasst werden und sorgen zudem dafür, dass Herstellungs- und Lieferzeiten ohne erheblichen Kostenaufwand prozessorientiert optimiert sind. Den Unternehmen geht es darum, die Kultur des intelligenten Datenmanagements bis hin zu einer lernenden Organisation weiterzuentwickeln. Die Notwendigkeit ist also klar, nur die Umsetzung geht bisweilen noch schleppend voran. Viele Unternehmen sind ja noch mitten in der Phase der Digitalisierung oder haben sogar mit dieser noch nicht begonnen. Das ist aber notwendig, um die Weichen für die kognitive Logistik zu stellen. Ansätze dafür gibt es:

Projekt netkoPs: Vernetzte, kognitive Produktionssysteme in der Intralogistik

Intensiv mit der Realisierung kognitiver Produktionssysteme in der Intralogistik beschäftigt, hat sich von 2013 bis 2016 das Forschungs- und Entwicklungsprojekt netkoPs. Ziel des Verbundprojektes (unterstützt wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Partnerunternehmen aus der Industrie) war es, einen dezentral gesteuerten Materialfluss zu entwickeln. Herzstück war die Entwicklung einer flexiblen Fördermatrix, die starre Fließbänder ersetzt und nicht nur den Transport von Bauteilen innerhalb eines verketteten Produktionssystems ermöglicht, sondern zeitgleich auch Funktionen wie zum Beispiel Sortieren, Ausschleusen, Orientieren, Puffern und Vereinzeln übernimmt.

Quelle: https://www.iph-hannover.de/de/forschung/forschungsprojekte/?we_objectID=2362

LFS Software Suite: Intelligente Steuerung der unterschiedlichsten Logistiksysteme

Die Ehrhardt + Partner-Gruppe (EPG), einer der weltweit führenden Logistikexperten, hat auf der letztjährigen LogiMat mit der LFS Software Suite eine Lösung vorgestellt, die einen wichtigen Schritt in Richtung kognitive Logistik geht und zeigt, wie die nächste Stufe der digitalen Supply Chain aussehen kann. Das System ermöglicht eine bereichsübergreifenden Steuerung aller Prozesse und beinhaltet alles, was für eine ganzheitlichen Logistikablauf notwendig ist. Kernstück ist der integrierte LFS-IoT-Connector, der als zentrale Kommunikationsschnittstelle dient. Der Connector verbindet alle eingesetzten Technologien. Sämtliche anfallende Daten werden gesammelt, digitalisiert, ausgewertet und an die einzelnen Systeme übermittelt. Ein intelligentes Zusammenspiel entsteht und anstehende Wartungen sowie Optimierungspotenziale im Materialfluss werden frühzeitig erkannt.

Quelle: www.epg.com

Pamyra: Digitaler Vertriebskanal für Transportunternehmen

Kognitive Logistiklösungen können wir (noch) nicht anbieten, aber bei der Digitalisierung und Vernetzung der Logistik-Branche setzt Pamyra weiterhin neue Maßstäbe. Automatisiert, digital und simpel - so verläuft der Vermittlungsprozess schon jetzt, mit dem sowohl Gewerbetreibende als auch Privatpersonen Ihre Fracht versenden. Transportunternehmen nutzen die Online-Plattform als zusätzlichen, digitalen Vertriebskanal und zur Auslastung freier Ladefläche. Unökonomische und ineffiziente Leerfahrten können vermieden werden. Und die Reise von Pamyra geht weiter, das Unternehmen hat viel vor. Zum Beispiel sollen zukünftig die Systeme der Speditionen in die Plattform integriert werden, um Ressourcen immer, sofort und absolut aktuell parat zu haben. Das bedeutet: Ob und wieviel Platz auf einer Strecke noch frei ist, kann dann automatisch ermittelt werden. Auch sollen die Tarife damit viel, viel dynamischer auf den Markt und die Nachfrage reagieren.

Quelle: Palettenversand mit Pamyra.de

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