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Neues Level für die Supply Chain

IoT und Logistik - wie füreinander gemacht

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Das Internet of Things ist eine der spannendsten Entwicklungen der digitalen Neuzeit. Und treibt die Digitalisierung weiter munter voran. Die Logistik ist dabei die Branche, die wohl wie kaum eine andere von den IoT-Lösungen profitieren wird. Die Zukunft der Logistik ist smart. IoT-Lösungen heben das Potential der Branche auf ein neues Level. Schneller, sicherer, verlässlicher, effizienter wie zudem auch nachhaltiger soll es sein. Profitieren sollen alle Beteiligten. Den Möglichkeiten scheinen keine Grenzen gesetzt.

Digitale Systeme verändern die Logistik. Sie automatisieren, überwachen und unterstützen in immer mehr Prozessen – um Informationen zu generieren und effizienter zu steuern. Die Möglichkeiten wachsen dabei beständig weiter. Die notwendige Technik wird immer kleiner, energiesparender, intelligenter und flexibler. Zustände sowie Daten können mittlerweile unter schwierigsten Bedingungen überwacht und übertragen werden. Die Daten können wiederum in immer komplexere Infrastruktur eingespeist werden. Was die Digitalisierung in der Logistik zuweilen so alles möglich macht, ist schon verblüffend. IoT, das “Internet of Things” o.a. das “Internet der Dinge”, zählt dabei zu den spannendsten Entwicklungen der digitalen Neuzeit.

IoT steht für die Vernetzung von “smarten” Gegenständen mit dem Internet. IoT bezeichnet also das technologische Bestreben, eindeutig identifizierbare Gegenstände mit dem Internet so zu verknüpfen, dass darüber Daten ausgesendet und empfangen werden können. Durch die inzwischen relativ bezahlbare Integration von Sensoren oder Mikrochips entwickeln sich somit Alltagsgegenstände immer mehr zu hochleistungsfähigen Computern. Die Verlagerung der so generierten Daten in die Cloud stellt in Verbindung mit dem IoT die zentrale Säule für die Kommunikation der Objekte untereinander dar. Für die Weiterentwicklung des IoT sind KI-Algorithmen, neuronale Netzwerke oder s.g. Machine Learning Mechanismen zuständig, welche dafür sorgen, dass die Systeme selbstständig lernen und sich selbst optimieren. Der Mensch bleibt zwar weiter für die Steuerung der smarten Gegenstände zuständig, wird aber nur sehr eingeschränkt benötigt. Zu den Zielen des IoT zählt u.a., dass immer mehr Geräte durch die Anbindung ans Internet dazu fähig sind, selbstständig zu handeln, sich Situationen anzupassen und auf gewisse Szenarien zu reagieren. Alle Geräte sind mit einer eindeutigen ID gekennzeichnet, sodass diese im Netzwerk zugeordnet und identifiziert werden können. 

Das Potential ist geradezu grenzenlos und unabhängig von einer spezifischen Branche. Das IoT spielt für viele Branchen entsprechend eine wichtige Rolle auf dem Weg in die komplette Digitalisierung. Jedoch könnte wohl kaum eine Branche so sehr profitieren wie die Logistik. Supply Chain Management inkl. kompletter intelligenter Vernetzung klingen wie füreinander gemacht. Die Logistik scheint wie für diese Technologie prädestiniert. Ein einfaches Beispiel: Mittels IoT können Lieferungen völlig digital vom Kunden überwacht werden. Ohne, dass ein Mitarbeiter irgendwelche Informationen implementieren müsste. IoT und die Logistik passen perfekt zusammen. Und zwar aber vor allem deswegen, weil das IoT sich nicht nur allein auf das Tracking eines Items auf dem Weg zum Kunden beschränkt. Die Möglichkeiten des IoT erleichtern eine ganze Reihen an Bereichen und Prozessen im Supply Chain Management. 

Seitwärts einer Supply Chain entstehen enorme Mengen an Prozessdaten, welche allesamt miteinander zusammenhängen. Und mittels moderner IoT-Technologien noch übersichtlicher und obendrein intelligenter gestaltet werden können. Günstigere Voraussetzungen könnte es kaum geben. Denn je übersichtlicher und vernetzter eine Lieferkette ist, umso effizienter ist sie. Der größte Bereich, mit dem IoT in der Lieferkette Anwendung finden kann, ist deshalb auch das Tracking. Für die unterschiedlichsten Logistikbereiche wie etwa Transport, Handel oder Produktion ergeben sich unzählige Möglichkeiten wie beispielsweise die Verbesserung des Flottenmanagements oder das Folgen von zu transportierenden Containern und Waren. 

Die Transportbranche setzt ja auch schon verschiedenartig auf derartige Technologie. Viele Anwender kennen allerdings bisher nur die Teilbereiche, die sie selbst nutzen. Bereits heute sind jedoch viele Maschinen dazu in der Lage, ihre Leistung zu überwachen, Schwankungen im Blick zu behalten und somit Qualitätssicherung zu gewährleisten. Das IoT eröffnet zudem aber auch Potentiale bezüglich Supply-Chain-Execution-Systemen, die bereichsübergreifend die Felder Einkauf, Lager, Vertrieb und Distribution vereinen. Sämtliche Bereiche sind exakt aufeinander abgestimmt, was Just-in-Time- oder Just-in-Sequence-Modelle quasi garantiert. Im Einzelhandel profitiert die Logistik ebenfalls vom IoT. Warenbestände werden fortlaufend überwacht, logistische Wege optimiert und bedarfsorientierte Empfehlungen ausgesprochen. Auch branchenübergreifend können Symbiosen entstehen. Die Wirtschaftszweige Transport, Logistik und Einzelhandel stehen an dieser Stelle lediglich rein exemplarisch dafür, wie das IoT Prozesse und Workflows vereinen kann, um sich einer maximaler Effizienz anzunähern.

Automatisierung und Machine-Learning entfalten für etliche Bereiche ungeahnte Potentiale. Welche Potentiale und Möglichkeiten dies in Zukunft im Detail sind, lässt sich bislang kaum begreifen. Noch befinden wir uns derzeit lediglich in den Anfängen des IoT. Und obwohl die Entwicklung bereits jetzt rasend voranschreitet, wird sie dies in Zukunft noch einmal um ein Vielfaches schneller tun. Diejenigen Unternehmen, welche sich diese Veränderung frühzeitig zu eigen machen, werden mit Unterstützung des IoT wohl als Gewinner hervorgehen. Diese Technologie wird sich in bedeutendem Ausmaß auf die Prozesseffizienz vieler Unternehmen auswirken. Vor allem aus wirtschaftlicher Sicht birgt das IoT für Unternehmen viele Vorteile. Wie besser aufeinander abgestimmte Prozesse, die bereichsübergreifende Auswertung aller Daten oder die effizientere Gestaltung und Verschlankung einzelner Abläufe. Durch das IoT steigt die Produktivität ins Unermessliche und eröffnet mitunter neue Unternehmensmodelle. 

Auch beim Thema Nachhaltigkeit, welches auf der Agenda der Logistikunternehmen immer weiter nach oben rückt, können IoT-Lösungen helfen. Smart Tracker etwa übertragen den Standort und weitere Daten per Mobilfunk in die Cloud zur Routenoptimierung. Als Ergebnis können Unternehmen mehr Aufträge übernehmen, Teams optimal auslasten und nebenbei Kraftstoff sparen. Auch über das Fahrverhalten lässt sich der Kraftstoffverbrauch optimieren. Die Tracker erfassen wie schnell ein Mitarbeiter fährt, wie stark er beschleunigt und bremst. In der Intralogistik lässt sich die Nachhaltigkeit mittels IoT ebenso steigern. In der Lieferkette kommen Millionen von Waren-Begleitinformationen zum Einsatz. Diese müssen ausgedruckt und ausgefüllt, auf Paletten, Containern und Transportboxen angebracht und wieder entfernt werden. Dies kostet Zeit, ist fehleranfällig und produziert Müll. Per digitalem Etikett lassen sich alle relevanten Informationen aus dem Warenwirtschaftssystem aufspielen und jederzeit aus der Ferne auslesen. Das IoT kann hiermit für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit sorgen.

Die Relevanz von IoT für die Logistik erkennen auch bereits die meisten Unternehmen. Laut einer aktuellen PAC-Studie unter 150 IT- und Fachbereichs-Verantwortlichen in größeren Branchen-Unternehmen halten gut die Hälfte IoT-Technologien für wichtig oder sehr wichtig. 83 Prozent wollen in den kommenden Jahren ihren Invest in das Internet der Dinge erhöhen.

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