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Keine Spur von Unsicherheit: Transport Logistic 2019

Top-Themen, Rekordbeteiligung und neueste Logistiktrends

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Seit 1978 findet in München die weltweite Logistik-Leitmesse transport logistic statt. Trotz der Unsicherheiten am Logistikmarkt, ist der Andrang auf die bevorstehende transport logistic 2019 so groß wie nie. Die internationale Kooperationsbereitschaft und der Informationsbedarf an den neuesten Logistik-Entwicklungen sind groß:

Von 4. bis 7. Juni findet in München die weltweit größte Logistik-Fachmesse, die transport logistic 2019 statt. Alle zwei Jahre trifft sich die Logistikbranche in München, um über aktuelle Themen zu diskutieren und sich über die neuesten Logistiktrends auf der Schiene, Straße, zu Wasser und in der Luft zu informieren. Der Organisator, die Messe München, kalkuliert dieses Jahr mit deutlich mehr als 60.000 Besuchern und rund 2.360 Ausstellern – eine Rekordbeteiligung bzw. ein neuer Ausstellerrekord. Bis Mitte Mai haben laut Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, bereits die 2.360 Aussteller aus aller Herren Länder zugesagt. Das entspricht einem Plus von neun Prozent gegenüber 2017. Der internationale Anteil steigt dabei auf 56 Prozent. Aller aktuellen Unwägbarkeiten am Logistikmarkt zum trotz

„Unsicherheiten aufgrund von Handelskriegen, Konjunkturentwicklung oder Brexit spüren wir bei der diesjährigen Messebeteiligung nicht“

so der Geschäftsführer der Messe München.

Und auch wenn es noch ein paar Tage hin ist, die transport logistic 2019 wirft ihre Schatten bereits voraus. So hat die Messegesellschaft im Vorfeld eine Umfrage durchführen lassen, in welcher sich die Logistikbranche für die Zukunft zuversichtlich zeigt. Entsprechend groß ist auch der Andrang auf die begehrten Messestände, erwartet wird eine Rekordbeteiligung. Der Informationsbedarf sowie die internationale Kooperationsbereitschaft sind groß, so Rummel. Vor allem China erweist sich dabei als Wachstumslokomotive für die Messe München, die chinesische Beteiligung hat sich in diesem Jahr mit 64 Ausstellern fast verdoppelt. Neben der Suche nach neuen Partnern ist „Einer der Treiber […] die Initiative der Neuen Seidenstraße“. Die Top-Themen, mit denen sich die Aussteller und Besucher auf der diesjährigen transport logistic befassen werden, zeichnen sich also bereits ab. Neben der von China gepushten und nicht ganz unumstrittene Seidenstraße sind das der immer größer werdende Fahrermangel im Straßengüterverkehr und künftige Konzepte für eine saubere und integrierte City-Logistik.

Die neue Seidenstraße ist in aller Munde und wird bereits als The Next Big Thing in Logistics bezeichnet. Die Brücke zwischen Asien und Europa tut dabei vor allem eines: Sie erschließt ein ganzes Netzwerk neuer Handelsrouten und intensiviert den Handel mit China. Hinter der Schienenverbindung steckt der große Wunsch, einen gigantischen Wirtschaftsraum zu kreieren, die westlichen Provinzen Chinas mehr an den internationalen Markt anzubinden und Zentralasien als Wirtschaftsgebiet zu erschließen. Für die Logistiker bieten sich entlang des neuen Transportkorridors große Geschäftschancen. Länder wie Aserbaidschan, Kasachstan oder Usbekistan sind bisher noch weitestgehend unerschlossen. Kritiker sehen im Projekt vor allem eine große Schuldenfalle, in welche China damit die ärmeren Partnerländer treibt.

60.000 LKW-Fahrer fehlen laut Angaben vom Branchenverband inzwischen in Deutschland. Im Durchschnitt seien die Fahrer älter als 50 Jahre, rund 30.000 der aktuell 560.000 Fahrer gehen jährlich in den Ruhestand. Selbst die osteuropäische Konkurrenz hat mittlerweile Schwierigkeiten, Nachwuchs zu generieren. Ein Versorgungskollaps droht, sollte sich an der Situation nichts ändern. Vor allem das geringe Ansehen, die schlechten Arbeitsbedingungen und die Aussicht auf autonomes Fahren schrecken viele junge Menschen vom Berufsbild ab.

Beim 6. SMART CITY LOGISTIK Kongress kommen dieser Tage die Logistiker zusammen und diskutieren über die unterschiedlichen Aspekte der innerstädtischen Logistik. Im Fokus steht dabei der Einsatz elektrisch angetriebener Fahrzeuge und wie digitale Hilfsmittel deren wirtschaftliche Rentabilität und bei Lieferprozessen unterstützen können. Die Elektromobilität steht in den Startlöchern, auch in der City-Logistik. Zwar wird das Feld aktuell noch von StartUps beherrscht, doch die großen Hersteller ziehen nach. Eine ganze Menge leichter und schwerer E-Nutzfahrzeuge steht kurz davor, in Serie zu gehen oder ist gar schon erhältlich. Die Logistiker beleuchten nun, worauf es bei der Fahrzeugwahl in der Branche ankommt und wie die Logistikstandorte für den Einsatz von Elektromobilität transformiert werden müssen.

Pamyra.de: Live-Talks und Ronnyrunde® auf der transport logistic in Halle B4, Stand 356

Auch Pamyra wird in München mit einem Stand vertreten sein. Die Leipziger Vergleichs- und Buchungsplattform wird dort jeden Messetag um 15.00 Uhr einen Live-Talk veranstalten, in welchem sich Experten aus der Logistik-Szene über die aktuellen Themen unterhalten. Um 17.00 Uhr, also bevor es für die Messeteilnehmer zu den Standparties geht, lädt Pamyra.de zur sogenannten Ronnyrunde® ein und gibt seinen Besuchern einen Schnaps aus. An Stand 356 in Halle B4 können die Messebesucher, allen voran aber auch die ausstellenden Spediteure, den stressigen Tag runterschlucken und so den geselligen Abend bei einem Plausch unter Gleichgesinnten einleiten.

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